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New Mobility nimmt Fahrt auf

Breite Materialkompetenz und -verfügbarkeit sind wichtige Voraussetzungen für innovative Lösungen (Bild: Berger S2B GmbH)

21.03.2022 New Mobility nimmt Fahrt auf

Einschätzungen und Entwicklungen zur Entwicklung einer deutschen Schlüsselbranche

von Simon Treiber (Berger S2B GmbH)

Das Faszinierende an der New Mobility ist, dass es keineswegs nur um die Ablösung der benzin- und dieselgetriebenen Fahrzeuge geht, sondern um eine epochale Wende mit komplett neuen Ansätzen der Fortbewegung in Zukunft.

Da dieser Trend weltweit ist, ergeben sich auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland zahlreiche Chancen, sich durch innovatives Denken und Handeln erfolgreich zu positionieren.

Aus unserer Sicht dominieren derzeit drei Lösungsrichtungen – die Wasserstoff-/Brennstoffzellen-, die Batterietechnik und Biokraftstoffe den Markt. Vom Grundsatz her sind auch die technischen Lösungen in anderen Industriebereichen, z.B. in der chemischen Industrie und im Anlagenbau, bereits erprobt. Die eigentliche Herausforderung ist der Umgang mit der Masse solcher Einheiten. 600 bar Druck in einem Behälter, Spitzentemperaturen von 1.000 °C und damit verbundene Risiken sind nichts Unbekanntes. Aber der Umgang mit einer Vielzahl an Batterien, die z.B. gelagert, transportiert, recycelt werden müssen, der Transport von Wasserstoff sowohl in Kfz-Tanks als auch in der Fläche – all das sind Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen.

Wie bei allen Projekten ist die systematische Analyse möglichst vieler Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen Grundlage einer guten anwendungstechnischen Lösung. Es hat sich zudem gezeigt, dass mit nur einem Material oftmals keine Lösung machbar ist, sodass die Kombination von Werkstoffen, z.B. ein Metallgeflecht in Kombination mit einem Elastomer und einer hochchemikalienbeständigen Folie zum Ziel führt. Damit verbunden ist oft auch die Erweiterung des Lieferantenkreises. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Entwicklung liegt z.Zt. im Bereich der elektrisch isolierenden, leitenden Werkstoffkombinationen, die zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Simon Treiber, Geschäftsführer, Berger S2B GmbH
„Der richtige Materialmix wird bei vielen Dichtungs- und Formteillösungen seine zentrale Rolle spielen.“ Simon Treiber, Geschäftsführer, Berger S2B GmbH

Lösungspartner

Berger S2B GmbH

Zielgruppen

Einkauf, Instandhaltung, Konstruktion & Entwicklung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung, Unternehmensleitung, Vertrieb