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Labor für Mobilitätsanwendungen mit weiterentwickelten Werkstoffen und Oberflächen (Bild: Dätwyler)

07.07.2022 Erweiterte Oberflächenbehandlung und hochwertige Analysen

Zur weiteren Optimierung der Unterstützung der weltweiten Firmenkunden setzt Dätwyler bei der Oberflächenbehandlung auf die neuen, spezialisierten Technology and Innovation Labs (T&I Labs).

Die neuen T&I Labs sind mit hochmodernen Einrichtungen ausgestattet und werden nicht nur die Entwicklung neuer Produkte, sondern auch die Verbesserung der bestehenden Produktpalette anhand fortschrittlicher Ursachenanalysen weiter vorantreiben. Die richtige Interpretation von Daten stellt Kunden oftmals vor Herausforderungen. Die Kombination aus Dätwylers umfassender Werkstoffkompetenz und dem neuen Laborpotenzial ermöglicht die Analyse von Werkstoff-Wechselwirkungen, die Optimierung ihrer Eigenschaften und eine Prozesssteuerung, die bestmögliche Ergebnisse herbeiführt.

Die Tatsache, dass alle unsere T&I Labs intern betrieben werden, bietet absolute Unabhängigkeit, Transparenz und Flexibilität in allen Phasen des Entwicklungsprozesses. Das bedeutet uneingeschränkte Kontrolle über Werkstoffqualität, Prozessteuerung und Analysen. Gemeinsam mit Anwendenden können Funktionalität und Werkstoffkombinationen der Produkte optimiert werden.

Die Fähigkeit, Oberflächen und das Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien zu charakterisieren und zu analysieren, verschafft Anwendenden einen strategischen Vorsprung. Die Palette reicht von der Rezepturentwicklung bis hin zu fortschrittlichsten Technologien, wo die Möglichkeit besteht, mit neuen Werkstoffen, Kombinationen und Prozessen als Grundlage zu starten und diese dann in die Produktion einzuführen. Unabhängig davon können bereits vorhandene Teile für Versuche im Rahmen der Entwicklung neuer Beschichtungen und Prozesse verwendet werden. Wird z.B. ein neues Haftmittel benötigt, kann die Haftmittel-Anwendung nun parallel und ohne Anhalten der Produktion feinjustiert werden, wodurch deutlich mehr Flexibilität für den Kunden entsteht. Außerdem lassen sich dank der Labore Produktionsprozesse und die Funktionalität der Komponenten eines Systems in einer möglichst realitätsnahen Situation analysieren und optimieren.
Parallel zur Weiterentwicklung der Mobilitätsanwendungen wachsen auch die Erfordernisse im Hinblick auf fortschrittliche Technologien und die entsprechend höhere Funktionalität von Werkstoffen und Oberflächenbehandlungen. Dichtungslösungen haben Höchstleistungen zu erbringen. Angesichts der neuen Umgebungen müssen sie jedoch auch andere Anforderungen erfüllen und z.B. hohe Temperaturbeständigkeit aufweisen. Fortschrittliche elektroaktive Polymere (EAP) sind in diesem Zusammenhang ein Beispiel. Ihre Verwendung bei gestapelten Aktuatoren im Rahmen der Elektrifizierung und in Elektrofahrzeugen führte zu Fortschritten wie haptischem Feedback und Morphing von Oberflächen in der Fahrzeugkabine sowie geringerem Energieverbrauch und geringerer mechanischer Komplexität gegenüber heutigen Aktuatoren.
Funktionalität ist einer der Hauptaspekte jeder Entwicklung und es gibt hier viele Herausforderungen, denen sich Dätwyler stellt. Bestimmte Beschichtungen, z.B. für Batteriezellen, erfordern thermisch leitfähige und elektrisch isolierende Materialien, die zudem auch EMV-Schirmung bieten. In vielen Fällen stehen die Anforderungen im Widerspruch zueinander. Höhere Leitfähigkeit verbessert das Schirmungsverhalten. Oftmals ist dies jedoch nicht erforderlich und es muss eine Beschichtung aufgebracht werden, die den Effekt neutralisiert. Da die Funktionalität der Werkstoffe nicht sichtbar ist, müssen zur Erreichung der gewünschten Ergebnisse entsprechende Tests durchgeführt werden. Die Technology & Innovation Labs werden hierbei eine entscheidende Rolle spielen.

Lösungspartner

Dätwyler Group

Zielgruppen

Einkauf, Konstruktion & Entwicklung, Instandhaltung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung, Unternehmensleitung