Späh investiert weiter in den 3D-Druck

Anwendungsbeispiel 3D-Druck mit Polypropylen (Bild: Karl SPÄH GmbH)

24.02.2021 Späh investiert weiter in den 3D-Druck

Abseits von herkömmlichen Fertigungsverfahren beschreitet die Karl Späh GmbH mit der Verbindung von Polypropylen und industriellem 3D-Druck mit Multi Jet Fusion neue Wege.

Im Technologiezentrum „Additive Fertigung“ der Firma Späh in Scheer ist durch die Verbindung von Polypropylen und Multi Jet Fusion jetzt der industrielle 3D-Druck des beliebten Werkstoffes möglich geworden. Polypropylen kommt bei ca. 70% aller Spritzgussanwendungen zum Einsatz, denn die Vorteile des teilkristallinen Thermoplasts sprechen für sich. Neben günstigen Materialkosten besticht Polypropylen durch die außergewöhnliche chemische Beständigkeit, die ausgezeichnete Plastizität, eine höhere Dehnung und Haltbarkeit bei geringer Feuchtigkeitsaufnahme und das extrem niedrige Gewicht. Durch die Kombination des Fertigungsverfahrens Multi Jet Fusion und Polypropylen können nun endlich auch KMU von diesen Pluspunkten profitieren. Als erster Dienstleister bietet Späh das Verfahren und Material für den breiten Markt an. Neben den bekannten Vorzügen des beliebten Werkstoffs ergeben sich durch den 3D-Druck noch weitere Vorteile:

  • Konstruktionsfreiheit – komplexere Bauteile sind nicht mehr teurer als einfache und können enorme Verbesserungen erzielen – indem sie Produkte z.B. leichter, günstiger oder stabiler machen.
  • Keine Werkzeugkosten – im Gegensatz zu herkömmlichen Fertigungsverfahren fallen keine Werkzeugkosten an und Prototypen können unkompliziert produziert (und ohne Werkzeugänderungen schneller optimiert) werden.
  • Schnelle Lieferzeit – Rüstzeiten, Vorrichtungsbau und andere zeitintensive Maßnahmen entfallen und so können Ideen schon innerhalb von 24 h realisiert werden.
  • Serienfertigung – nicht nur die Fertigung von Prototypen und Vorserien sind mit dem PP 3D-Druck möglich, sondern auch die Serienfertigung von mehreren 10.000 Stück.
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