Fehlervermeidung bei dichtungstechnischen Produkten

Breites Dichtungsportfolio (Bild: Parker Engineered Materials Group)

20.06.2016 Fehlervermeidung bei dichtungstechnischen Produkten

Nur eine ganzheitliche Betrachtung erzeugt Qualität

von Thomas Braun (Parker Hannifin GmbH)

Die Sicherheit eines Produktes ist gleichzeitig sein wichtigstes Qualitätsmerkmal. Dichtungen – leider immer noch zu oft als C-Teil angesehen – haben aber einen erheblichen Anteil an der geforderten Qualität. Um die zum Teil erheblichen Folgen eines Dichtungsversagens zu vermeiden, kommen heute verschiedene Methoden zum Einsatz.

Die Sicherheit des Herstellungsprozesses und die anschließende Funktionssicherheit spielen heutzutage die Hauptrollen bei der Beschreibung der Qualität eines Produktes. Fehlerhafte Bauteile und Baugruppen sowie sonstige Mängel führen meist zu hohen Folgekosten und erfordern zudem einen beachtlichen Zeitaufwand sowohl beim Lieferanten als auch beim Kunden. Ferner können Nachbesserungen auch den Fluss einer Wertschöpfungskette im Herstellungsprozess empfindlich stören. Gelangt ein fehlerhaftes Bauteil gar zum Endverbraucher, so vergrößert sich die Summe aller Aufwendungen und Beteiligten nochmals und birgt zudem die Gefahr eines Imageschadens für den Hersteller.