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Neue Online-Prozessüberwachung für Dosierlösungen

LifeCycleLogger 4.0, verbaut in einer Zahnraddosierpumpe (Bild: DOPAG)

14.02.2022 Neue Online-Prozessüberwachung für Dosierlösungen

Der LifeCycleLogger 4.0 von Dopag ermöglicht die umfassende Online-Diagnose des Maschinenstatus und erhöht die Produktionssicherheit.

Die Komponenten von Dosier- und Mischanlagen sind in laufenden Produktionsprozessen hohen Anforderungen und dauerhaftem Verschleiß ausgesetzt. Eine Online-Überwachung des Maschinenstatus war jedoch bisher nur eingeschränkt möglich, da es in den Anwendungsfeldern Befetten, Kleben, Dichten und Vergießen eine große Anzahl an verschiedenen Applikationsfällen, -parametern sowie polymeren Werkstoffen gibt. Verlässliche Beurteilungen von historischen Betriebsdaten sowie Rückschlüsse auf Wartungsintervalle und Lebensdauer der Komponenten waren deshalb bisher kaum möglich. Mit dem neuentwickelten LifeCycleLogger 4.0 erhalten Anlagenbetreiber, Servicekräfte und nicht zuletzt Dopag als Hersteller einen detaillierten Einblick in alle Prozessparameter und in die Nutzungsprofile der Dosierkomponenten.

Im Produktionsprozess werden dem LifeCycleLogger 4.0 als letzter Schritt alle wichtigen produktbezogenen technischen Daten der jeweiligen Komponente eingeprägt und bei Verbindung mit der Anlage an die Maschinensteuerung übermittelt. Dazu zählen: Baugröße, spezifische Volumina oder Drücke, Prüfstandergebnisse zum Wirkungsgrad oder weitere Leistungsdaten. Ein manueller Auswahl- oder Eingabeprozess mit dem damit verbundenen Fehlerpotenzial entfällt. Sobald z.B. eine Zahnradpumpe im Einsatz ist, liefert der LifeCycleLogger 4.0 über integrierte Temperatur- und Beschleunigungssensoren weitere Betriebsdaten an die Anlagensteuerung. Der Anlagenbetreiber kann jederzeit auf alle wichtigen Daten zugreifen, bei Unregelmäßigkeiten sofort reagieren und somit eine hohe Produktions- und Prozesssicherheit gewährleisten.

Die gesamte Historie der Betriebs- und Performancedaten wird direkt auf dem LifeCycleLogger 4.0 sowie zusätzlich auf einem Speichermedium der Anlagensteuerung gespeichert. Bediener oder Servicemitarbeiter haben somit einen vollständigen Überblick über den jeweiligen Maschinenstatus und zurückliegende Ereignisse. Über das integrierte Cloud-Konzept werden alle Daten regelmäßig an eine Analyse- und Monitoring-Plattform übertragen. Die Speicherung der Daten bietet vor allem für die vorausschauende Wartung wesentliche Vorteile: Durch einen Abgleich der Daten können mögliche kritische Verschleißzustände oder außergewöhnliche Störeinflüsse frühzeitig identifiziert und ungeplante Maschinenausfälle verhindert werden. Durch den Abgleich von Ist- mit den definierten Soll-Daten können individuelle Wartungsintervalle definiert und so der gesamte Lebenszyklus optimiert werden.

Die kürzlich in Serie gegangene Hochleistungs-Zahnraddosierpumpe, welche vor allem zur Dosierung von glasfasergefüllten, pastösen Klebstoffen zum Einsatz kommt, verfügt serienmäßig über den LifeCycleLogger 4.0. In Kombination mit der entsprechend ausgerüsteten Anlagensteuerung werden Daten in laufenden Produktionsprozessen aufgezeichnet. Weitere Dosierkomponenten und -anlagen werden künftig ebenfalls mit der neuen Technik ausgerüstet.