Die passgenaue Dichtung

Die Effizienz beim Auftrag von Flüssigdichtsystemen wird auch durch den Automatisierungsgrad der Fertigung definiert (Bild: W. KÖPP GmbH & Co. KG)

17.11.2020 Die passgenaue Dichtung

Trends, Materialien, Technologie und Dienstleistungen

von Markus Peitz (W. Köpp GmbH & Co. KG)

Dichtungen, die an das Bauteil und seine Formen angepasst sind, die nicht verloren gehen, eine Verklebung, die verschiedenste Materialien miteinander verbindet, oder ein Verguss, der die Expertise des Herstellers verbirgt. All dies und mehr kann eine flüssig aufgetragene Dichtung leisten – wenn alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden.

Dabei hat diese eigentlich relativ junge Dichtungsart die letzten Jahre eine deutliche Entwicklung durchlaufen – nicht nur bei den technischen Möglichkeiten, sondern auch in der Art und Weise, wie Projekte mit Flüssigdichtsystemen heute erfolgreich umgesetzt werden. Zum einen ist Erfahrung heute wichtiger denn je – gerade wenn Anwender aus ganz unterschiedlichen Gründen anfangs vor der Frage stehen, ob sie in eigene Anlagen investieren oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Letztere bieten sich auch immer wieder an, um z.B. Produktionsspitzen abzufedern. W. KÖPP kann dabei im Bereich der Flüssigdichtungen auf mehr als 20 Jahre Erfahrung zurückgreifen und hat erst kürzlich die beiden Produktionsstandorte Bovenden und Aachen zu einem Kompetenzzentrum zusammengeführt. Damit wurde ein wichtiger Schritt gemacht: Es stehen jetzt alle Verfahrenstechniken und Vorbehandlungsmethoden auf ca. 2.500 m2 am Standort Aachen zur Verfügung und alle Prozesse inkl. der Logistik, lassen sich besser koordinieren. Der verfügbare Maschinenpark macht das Unternehmen zum größten Dienstleister in Deutschland. Parallel dazu wurde auf noch mehr Automatisierung gesetzt und z.B. eine neue Anlage eingerichtet, die die Bauteile vollautomatisch zur Roboterzelle hin und von ihr abtransportiert.