Zufrieden trotz corona-bedingtem Umsatzrückgang

(Bild: ISGATEC GmbH)

30.09.2020 Zufrieden trotz corona-bedingtem Umsatzrückgang

Die internationale RAMPF-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2019/20 einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 168 Mio. € erwirtschaftet. Der Rückgang um 13% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist vor allem durch die von der Corona-Pandemie ausgelöste weltweite Wirtschaftskrise bedingt.

Bis zum coronabedingten Wirtschaftsabschwung befanden sich die Umsätze von RAMPF Polymer Solutions (reaktive Kunststoffsysteme auf Basis von Polyurethan, Epoxid und Silikon)  auf Rekordniveau, während RAMPF Production Systems (Misch- und Dosieranlagen, Automatisierungslösungen), RAMPF Eco Solutions (Recyclingpolyole und -anlagen), RAMPF Composite Solutions (Kohlenstofffaser- und Glasfaser-Compositeteile) sowie RAMPF Tooling Solutions (Block- und Flüssigmaterialien für den Modell- und Formenbau) bis dahin Umsätze auf Vorjahresniveau erzielt hatten.

Der Geschäftsbereich RAMPF Machine Systems (Maschinenbetten und Gestellbauteile aus alternativen Werkstoffen wie Mineralguss, Hartgestein und Ultrahochleistungsbeton) wurde von den drastischen Auftragseinbußen und Stornierungen im bereits vor der Corona-Krise strauchelnden Maschinenbau hart getroffen. Mit Marc Dizdarevic und Stefan Foroutan wurde im April dieses Jahres ein neues Führungsteam ernannt, das die Positionierung des Unternehmens im Markt stärken wird. Der Krise im Maschinenbau hat auch die Ergebnisse der Tochtergesellschaften in den USA, China und Japan negativ beeinflusst, wobei der Rückgang im Bereich Machine Systems mit Umsatzzuwächsen bei Polymer Solutions (RAMPF China und RAMPF USA) und Tooling Solutions (RAMPF USA) teilweise wettgemacht wurde. Ein gutes Ergebnis hat das Joint-Venture RAMPF Korea erzielt, das speziell für die asiatischen Märkte entwickelte Misch- und Dosieranlagen produziert.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020/21, das am 1. Juli 2020 begonnen hat, verzichtet die Geschäftsführung der RAMPF-Gruppe auf eine Umsatzprognose. Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie sei ebenso wenig absehbar wie die Auswirkungen auf die Wirtschaft. Allerdings sei man überzeugt, dass man mit Produkt- und Leistungsportfolio sehr gut aufgestellt sei und die sichere und zeitgerechte Belieferung der Kunden uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann.