Neue Multifunktionszelle

Mehrere Zellengrößen in unterschiedlichen Breiten- und Tiefen-Abmessungen stehen zur Auswahl, um individuelle Technik zum Dichten, Vergießen und Kleben voll- oder teilautomatisiert zu integrieren (Bild: Rampf)

21.05.2021 Neue Multifunktionszelle

Mit der modularen Multifunktionszelle MC von Rampf werden Dosier-, Füge- und Prüftechnik in einer kompakten Zelle vereint.

Das modulare Multifunktionszellenkonzept RAMPF MC ist wie folgt aufgebaut: Je nach Ausstattung und Abmessung stehen für die manuelle Bestückung der Zellen Hubtüren, Lichtgitter und Schiebetische zur Auswahl. Die vollautomatisierte Bestückung erfolgt via Bandanlage oder Roboter. Eine zusätzliche, vorgelagerte Oberflächenbehandlung in Form von Plasmaaktivierung, Entionisierung und Laserreinigung bereitet die Bauteile optimal auf den Dosierprozess vor. Die Bauteilaufnahme und das Handling der Bauteile auf Rundschalt- oder Schiebetischen sowie eine eventuelle Montage mit weiteren Bauteilen werden von Kleinrobotern ausgeführt. Die Prüfung und Qualitätskontrolle der fertigen Bauteile überwachen hochtechnisierte Kamerasysteme. Für die Materialversorgung und -förderung des zu integrierenden Dosiersystems stehen Pumpen, für die Gebindegrößen Fässer, Hobbocks und Kartuschen zur Auswahl. Der modulare Aufbau und die Möglichkeit, mehrere Zellen hintereinander zu schalten, erweitern die MC zur umfangreichen Fertigungslinie.

In der Multifunktionszelle werden alle flüssigen bis pastösen ein- oder mehrkomponentigen Materialien verarbeitet, inkl. hochabrasiver Gapfiller, die vor allem in Elektronikbauteilen zum Einsatz kommen. Die Steuerung übernehmen Systeme von Beckhoff oder Siemens, die intuitive Bedienung erfolgt über das Rampf-eigene HMI, welches in einem großformatigen Touchscreen am Schwenkarm integriert ist.

Das Konzept im Video