Exzellenzzentren für E-Fahrzeuge in Betrieb genommen

Centers of Excellence

16.09.2021 Exzellenzzentren für E-Fahrzeuge in Betrieb genommen

Aufgabe der weltweit operierenden „Centers of Excellence“ (CoE) von DuPont Mobility & Materials ist es, zu einer schnelleren Entwicklung und Erprobung neuer Anwendungen für die Antriebselektrifizierung beizutragen.

In den auf E-Mobility spezialisierten CoE können Anwendungen schneller bereitgestellt und neue Konzepte somit kurzfristiger als bei Umsetzung eines vollständigen Programms validiert werden. So gewinnen die Experten von DuPont nicht nur schneller Erkenntnisse über Zuverlässigkeit, Leistungsvermögen, Kostenoptimierung und „Time-to-Market“, sondern können auch kundenrelevante Faktoren in der Elektromobilität wie schnelles Laden, höhere Reichweite und größere Sicherheit besser berücksichtigen. Die Arbeitsgebiete der „Centers of Excellence“ – Batteriesicherheit, Wärmemanagement und Effizienzverbesserungen bei Elektroantrieben – sind für den technologischen Fortschritt in der Elektromobilität von entscheidender Bedeutung und auf folgende Standorte verteilt:

  • Batteriesicherheit – Genf (Schweiz) und Shanghai (China) – Arbeitsschwerpunkte: Gewährleistung der Sicherheitsanforderungen bei Erhöhung der Energiedichte, langfristige Sicherung der Ladegeschwindigkeit und Kostenoptimierung
  • Wärmemanagement – Genf und Freienbach (Schweiz) – Arbeitsschwerpunkte: Erhöhung der Ladegeschwindigkeit, Leistung bei kalter Witterung und Zuverlässigkeit der Batterien – bei permanenter Kostenkontrolle
  • Effizienzverbesserungen bei Elektroantrieben – Genf (Schweiz) – Arbeitsschwerpunkte: Optimierung der Leistungselektronik, Effizienz von Elektromotoren und Energie- sowie Volumendichte bei optimaler Zuverlässigkeit

Um der steigenden Nachfrage in allen Geschäftsregionen einschließlich der USA gerecht zu werden, stehen die CoE im engen Austausch mit den anderen Anwendungs-, Forschungs- und Entwicklungszentren von DuPont in allen Teilen der Welt, insbesondere aber mit dem Innovationszentrum Auburn Hills (Michigan, USA). Sie verfügen über ausreichende Kapazitäten, um Prototypen zu fertigen und zu testen. Die CoE arbeiten nach denselben Methoden wie die OEMs und ihre nachgelagerten Lieferanten:

  • Herstellung von Teilen und Prototypen (Formen, Extrudieren, Montieren)
  • Unterstützung in der Entwurfsphase durch virtuelle Realität, 3D-Druck und spanabhebende Formgebung
  • Erprobung von Anwendungen (elektrisch, thermisch, mechanisch, Sicherheit)
  • Leistungskontrollen auf Modulebene
  • Analysekapazitäten (Tomographie, Wärmeleitfähigkeit, elektrische Eigenschaften)
  • Modernste Simulation für Design und Korrelationsanalyse (CAE/CAD)
  • Erweiterbare Kapazitäten für Pilotserien