Positive Bilanz

Bei den Produktionsanlagen hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan – hier eine FIP(F)G-Anlage (Bild: W. Köpp GmbH & Co. KG)

28.11.2016 Positive Bilanz

Trends und Entwicklungen bei Flüssigdichtsystemen und Verguss

von Markus Peitz (W. Köpp GmbH & Co. KG)

Diese Dichtungen haben sich in den letzten Jahre in vielen Anwendungen bewährt und Anwendern – quer durch alle Branchen – neue Perspektiven eröffnet. Angesichts der vielen gelösten Themen fällt die Bilanz  heute positiv aus – auch wenn Flüssigdichtungen immer noch nicht im möglichen Maße eingesetzt werden.

Flüssigdichtungen sind die ideale Lösung für Dichtungsanwendungen mit hohen Anforderungen, z.B. an die Schutzartklasse oder an die Lebensdauer, sowie im Bereich Wasseraufnahme, Chemikalien- oder Temperaturbeständigkeit. Sie sind hervorragend geeignet, wenn es darum geht, komplizierte 2D- und 3D-Formen zu erstellen und auch kleinste Querschnitte sind möglich. Wenn die Dichtung endlos verbunden sein muss und deren Härte an den Stoßstellen  identisch mit der Härte der übrigen Dichtung sein muss, führt quasi kein Weg an einer Flüssigdichtung vorbei. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Grundsätzlich ist jede Geometrie kostengünstig darstellbar. Eine kostenintensive Montage oder ein Einkleben der Dichtung sind nicht erforderlich und es entsteht kein Abfall, wie z.B. beim Stanzen. Anders als bei geklebten Dichtungsringen gibt es hier auch keine Verhärtung der Verbindungsstellen.

Moderne Anlagen bieten eine hohe, überwachte und reproduzierbare Prozesssicherheit. Zur Qualitätssicherung können wir die Dichtungen nun auch optisch vermessen. Und auch die Schäume weisen in der Zwischenzeit verbesserte Gleiteigenschaften und eine noch höhere Temperaturbeständigkeit auf. Sie sind selbst für kleinste Dichtungen geeignet. Viele Schäume sind mittlerweile auch UL-gelistet.

Leistungsfähige und effiziente Flüssigdichtungen basieren auf viel Know-how. Deshalb arbeiten wir seit vielen Jahren mit einem Team hochqualifizierter und erfahrener Mitarbeiter, z.B. in internen Arbeitskreisen, daran, neue Technologien für die Applikation von Dichtungen in systembedingten Grenzbereichen zu erarbeiten. Außerdem kooperieren wir immer eng mit Schaum- und Elastomerherstellern, um neue verbesserte Dichtungswerkstoffe zu erhalten. Für die Fertigung steht uns an zwei Standorten ein großer Maschinenpark mit modernsten Anlagen und Messmitteln zur Verfügung.

Markus Peitz, Key-Account- Manager FIP(F)G, W. Köpp GmbH & Co. KG
„Durch die Weiterentwicklungen der letzten Jahre arbeiten die Produktionsanlagen heute sehr effizient und wirtschaftlich.“ Markus Peitz, Key-Account- Manager FIP(F)G, W. Köpp GmbH & Co. KG