Hochleistungswerkstoffe optimal einsetzen

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15.05.2020 Hochleistungswerkstoffe optimal einsetzen

Polyketone für ein breites Anwendungsspektrum

von Guido Seehusen (Kastas Sealing Technologies A.S.)

Für steigende Anforderungen in diversen Branchen sind Dichtungslösungen aus Polyketonen inzwischen eine Alternative zu solchen aus POM, PE, TPU und aus mit Bronze gefülltem PTFE.

Bei immer mehr Anwendungen stellt sich gar nicht die Frage, ob ein Standard- oder Hochleistungswerkstoff zum Einsatz kommt. Viele Anforderungen sind nur mit Hochleistungswerkstoffen zu erfüllen. Auch hier gibt es ein breites Angebot, z.T. mit ausgeprägten Stärken und auf den jeweiligen Anwendungsfall anpassbarem Profil. Diese Entwicklung wird dadurch vorangetrieben, dass Performance und Langlebigkeit zunehmend über den Werkstoff, bzw. das Compound der Dichtung und weniger über die Konstruktion der Dichtung und Dichtstelle definiert werden. Dabei etablieren sich mit wachsenden Anforderungen wie höheren Temperaturen, steigenden Drücken, aggressiveren Medien etc. quer durch alle Branchen immer neue Werkstoffe als Alternative zu bisherigen. Ein Beispiel sind Dichtungs- und Formteil-Lösungen aus Polyketon. Diese gehören zu den Hochleistungskunststoffen, einer Untergruppe der thermoplastischen Kunststoffe, die sich von technischen Kunststoffen und Standardkunststoffen insbesondere durch ihre Temperaturbeständigkeit, aber auch in Bezug auf Chemikalienbeständigkeit und mechanische Eigenschaften hervorheben.

Dichtungen und Formteile aus Polyketon (Bild: Kastas Sealing Technologies)

Dichtungen und Formteile aus Polyketon (Bild: Kastas Sealing Technologies)