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„Handpressen sind viel zu teuer“

(Bild: Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH)

10.03.2022 „Handpressen sind viel zu teuer“

Effizient und prozesssicher manuell dosieren

von Joachim Rapp (Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH )

Manuelles Applizieren von Dicht- und Klebstoffen und Prozesssicherheit bzw. Qualität sind für viele ein Zielkonflikt. Für Joachim Rapp, Geschäftsführer der Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH, werden bei der Einschätzung oft Äpfel mit Birnen verglichen. Im Gespräch mit DICHT! machte er allerdings eines deutlich – auch wenn es der meistgenutzte Austragsgerättyp ist – wir müssen weg von der Handpresse.

Warum?

Rapp: Ein vielzitiertes Argument ist sicher die Dosierqualität, wobei dies stark von den Anwendenden abhängt. Da gibt es echte Profis mit beeindruckenden Ergebnissen. Mein Hauptargument ist allerdings: Das Arbeiten mit manuellen Handpressen ist viel zu teuer. Je nach Dicht- und Klebstoff und Verpackungsgröße lassen sich bis zu 90% der Arbeitszeit durch den Einsatz von Druckluft- oder Akkupressen einsparen. Damit ist schnell der Punkt erreicht, an dem sich die höheren Anschaffungskosten amortisiert haben.

Können Sie das belegen?

Rapp: Klar, wir haben viele Versuche gemacht, die zeigen, dass mit einer pneumatischen oder akkubetriebenen Kartuschenpresse ein Leistungsabfall der Werker:innen ausbleibt (Bild 1 im PDF). Auch Gesamtkostenbetrachtungen zeigen ein klares Bild. Bild 2 (im PDF) erläutert, wie sich an einem betrachteten Arbeitsplatz bei nur zwei Kartuschen schnell bis zu 705 €/d sparen lassen.

Joachim Rapp, Geschäftsführer der Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH
"Aufklärungsarbeit und das Know-how der Anwendenden werden über kurz oder lang dazu führen, die Marktbedeutung von Handpressen deutlich zu reduzieren.“ Joachim Rapp, Geschäftsführer der Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH

Lösungspartner

Innotech Marketing und Konfektion Rot GmbH

Zielgruppen

Einkauf, Instandhaltung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung, Unternehmensleitung