Wasserstrahlschneiden mit Schnittführungsautomatik

STM (Bild: STM Stein-Moser GmbH)

03.07.2019 Wasserstrahlschneiden mit Schnittführungsautomatik

Mit der neuen Funktion der SmartCut-Software von STM werden die vier kritischen Schneidparameter automatisch optimiert. Das spart Kosten und eröffnet neue Spielräume.

Bisher wurde die Euphorie über die Leistungsbreite des Trennverfahrens Wasserstrahl noch durch einige wenige technologieimmanente Nachteile gebremst. Das ändert sich mit der neuen Software-Funktion „TVL“. Denn mit dieser Schnittführungs-Applikation werden Schnittgeschwindigkeit, Winkelfehler-Ausgleich, Nachlauf- und Werkzeugkorrektur automatisch optimiert. Der Vorteil: Das Einsatzspektrum erweitert sich nochmals deutlich, denn ohne diese Einschränkungen können auch Bauteile mit noch höheren Genauigkeitsanforderungen als bisher kosteneffizient, komfortabel und in hoher Qualität mit dem Wasserstrahl geschnitten werden – ohne aufwändige Tests und jederzeit in identischer Ausführung reproduzierbar. Es lassen sich auch verschiedene Materialgüten mit der gleichen Einstellung in bestmöglicher Qualität verarbeiten.

Anwender geben über die SmartCut-Benutzeroberfläche einfach die wesentlichen Schneidparameter an, bevor die vollintegrierte Schneidsoftware die Maschine direkt ansteuert und den Schneidauftrag nahezu vollautomatisch ausführt. Die TVL-Funktion ist zunächst für das Schneiden von Edel- und Baustahl sowie Aluminium aller Art verfügbar, soll aber sukzessive für weitere Materialien adaptiert werden. Voraussetzung für den Einsatz ist eine STM-Anlage mit STM 3D- oder STM TAC 12-Schneidkopf. „TVL“ ist ab sofort serienmäßig in der SmartCut-Software enthalten, Bestandsanlagen können über Updates nachgerüstet werden.