tecnoseal druckt Dichtungen

System für den Dichtungsdruck (Bild: tecnoseal e.U.)

05.04.2019 tecnoseal druckt Dichtungen

Als erster Dichtungshersteller in Österreich ist tecnoseal in der Lage, neben gedrehten und geplotteten Dichtungen, auch Dichtungen im 3D-Druck aus Silicon herzustellen.

Bei der Schichtstärke von 30 µm erreichen die Dichtungen eine hohe Stabilität. Das Material ist temperaturbeständig bis 200 °C sowie benzin- und ölbeständig. Es können zwei verschiedene Härten von 35 und 65 Shore A gedruckt werden und auch eine Einfärbung ist möglich. Für verschiedenste Anwendungen können die gedruckten Dichtungen direkt in die Serienteile verbaut werden. Bei statischen Dichtungen in Elektronikbauteilen oder in der Leuchtenindustrie wird die Schutzklasse IP67 erreicht.

Neben der Dichtungstechnik bietet tecnoseal mit diesem Verfahren auch sonstige Formteile an. Diese können dann als Prototyp, Funktionsmuster oder auch als Serienteil verbaut werden. In der anschließenden Umsetzung als Serienteil kann dies aus verschiedensten Materialien wie Viton, EPDM, NBR und Silicon ebenfalls als Formteil realisiert werden.

Aber auch harte Bauteile aus Acryl können mit diesem 3D-Druck-Verfahren in kürzester Zeit hochauflösend mit einer Schichtstärke von 15 µm gedruckt werden. Dadurch wird eine sehr hohe Stabilität der Bauteile erreicht und es können selbstschneidende Schrauben eingedreht werden, ohne das Material zu sprengen. Bis M3 ist es sogar möglich, das Gewinde sowie die Schraube mit zu drucken. Kürzeste Reaktionszeiten ermöglichen Lieferungen der Bauteile innerhalb von 24h.