Mikrodichtungen – nicht nur für Möbelbeschläge

Mikrodichtungen (Bild: KREMER GmbH )

17.01.2020 Mikrodichtungen – nicht nur für Möbelbeschläge

Zu den Form- und Dichtungsteilen mit individueller Geometrie von Kremer gehören auch Mikrodichtungen für die Möbelindustrie und andere Branchen.

Ob im tagtäglichen Gebrauch von Schubladeneinzügen und Küchenschranktüren oder im hochtechnisierten Bereich, Stichwort Industrie 4.0: unsichtbare Klein- und Kleinstteile sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Hinter dem Komfort von sanft schließenden Schubladen, gedämpften Toilettendeckeln und Treteimern stecken häufig auch ein Ausgleichsschwamm, ein O-Ring und eine Mikrodichtung. Winzig klein, perfekt verbaut mit hohem Wirkungsgrad.

Mikrodichtungen sind kleinste Formteile aus Elastomeren, oft nur wenige Millimeter groß, die vielfältigen Einsatz in der Industrie finden und im Zuge immer komplexerer Technologien mehr und mehr in den Fokus rücken. Als Werkstoff eignen sich z.B. NBR, EPDM, FKM oder FFKM – wie das von Kremer eigens patentierte Hochleistungs-Elastomer Krevolast®. Es weist besonders hohe Druck- und Rückstelleigenschaften auf und ist in einem breiten Temperaturspektrum und gegenüber einer Vielzahl von Chemikalien beständig.

Auch in anderen Branchen, wie beispielsweise der Medizintechnik, ist die Tendenz zu immer kleineren Bauteilen allgegenwärtig. Da auch moderne medizinische Geräte immer kleiner und kompakter werden, bleibt zwangsläufig weniger Platz für die Bauteile im Inneren, wie Dichtungsteile und Profile. Nichtsdestotrotz müssen diese ihren Zweck genauso zuverlässig und dauerhaft erfüllen wie Bauteile mit größeren Abmessungen. Bei der Konzeption und Herstellung kleinster Teile ist höchste Präzision gefragt. Deshalb steigen die Experten von Kremer so früh wie möglich in den Entwicklungs- und Fertigungs-Prozess mit ein. Die Mitarbeiter beraten bei Design und Formgebung, finden den geeigneten Werkstoff und bieten mit dem Rapid-Prototyping-3D-Druckverfahren die Möglichkeit, die Funktionalität des Bauteils zu prüfen, bevor es in Serie geht.