Kleb-Applikationstechnologie  für Batteriesysteme

Auftrag von 2K-Wärmeleitpasten (Gapfiller) (Bild: Dürr Systems AG)

03.04.2020 Kleb-Applikationstechnologie für Batteriesysteme

Auf dem Weg in ein neues Mobilitätszeitalter treibt Dürr mit seiner Kleb-Applikationstechnologie die Entwicklung und Herstellung von Batteriesystemen voran.

Im Fokus der alternativen Antriebsarten steht das Elektroauto, dessen Herzstück die Batterie ist. Bei der Zusammenführung von Batteriezellen zu einem Batteriesystem spielt die Klebtechnologie eine zentrale Rolle. Nur wenn sichergestellt wird, dass die Verbindung der einzelnen Zellen hochwertig gelingt, werden die vielfachen Anforderungen, die an ein Batteriesystem im E-Auto gestellt werden, erfüllt. Allen voran ist hier das Thema Crashsicherheit zu nennen, aber auch Gewicht und Lebensdauer spielen eine Rolle. Die eingesetzte Technik erlaubt ein präzises und gleichmäßiges Verteilen der Kleb- und Dichtstoffe und schafft eine vollständig abgedichtete Umgebung ohne Lufteinschlüsse. Dadurch werden die einzelnen Zellen besser vor Vibration geschützt und eine optimale Wärmeleitung gewährleistet. Luftfeuchtigkeit kann nicht eintreten und entstehende Gase im Gegenzug nicht austreten, was sich positiv auf die Langlebigkeit der Batterie auswirkt. Das modulare System wird verschiedenen Anforderungen und Anlagenlayouts gerecht. Zur Verfügung stehen unbeheizte und temperierte Anlagen, um die Kleb- oder Dichtstoffe in ihrer Viskosität dosierbar einzustellen. Bei 2K-Klebstoffen kann das Mischungsverhältnis an den gewünschten Einsatzbereich angepasst werden. Das Baukastensystem erlaubt es außerdem, die Kleb-Applikationstechnologie sowohl für die Entwicklung im Labor als auch im Prototypenbau oder der Großserie zu nutzen.