Lebensdauer von Batterien sichern

Batterien benötigen moderne Verfahren zur Qualitätssicherung (Bild: Schott AG)

17.09.2018 Lebensdauer von Batterien sichern

Moderne Prüfgasverfahren und neue GTAS-Glasdichtungen

von Dr. Daniel Wetzig (INFICON GmbH), Helmut Hartl (Schott AG)

Die Batterien sind eine zentrale Stellschraube für erfolgreiche Elektromobilität. Neue Dichtungskonzepte und eine konsequente Dichtheitsprüfung können dazu beitragen.

Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Die Zahl von EV/HEV-Fahrzeugen (Electric Vehicles und Hybrid Electric Vehicles) wächst kontinuierlich. Das Herzstück eines Elektrofahrzeugs ist seine Batterie. Bei der Fertigung der Traktionsbatterien gilt der Qualitätssicherung besonderes Augenmerk, denn die Batterien enthalten z.B. brennbares Elektrolyt. Auch sollen sie ihre Kapazität über die gesamte Lebensdauer hinweg behalten. Der Dichtheitsprüfung kommt deshalb bereits bei der Fertigung der einzelnen Batteriezellen eine entscheidende Rolle zu. Prinzipiell eignen sich hier Prüfgasverfahren, um die Einhaltung der sehr kleinen Grenzleckraten sicherzustellen. Aber auch mit neuen Konstruktionskonzepten können Hersteller einiges tun, um für die Dichtheit ihrer Zellen zu sorgen. So gibt es heute neue Deckeldesigns zur Verbesserung der Dichtigkeit von Batteriezellen: Mithilfe der Glass-to-Aluminium-Seal-Technologie (GTAS) werden Batterieelektroden eingeglast, was herkömmliche Kunststoffabdichtungen überflüssig macht und ein Eindringen von Feuchtigkeit dauerhaft vermeidet.