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Große Dichtungen, großes Potenzial

Rotordichtung aus G-ECOPUR LTW für Windkraftanwendungen – hydrolysebeständig und tieftemperaturfest bis -40 °C (Bild: SKF Economos Deutschland GmbH)

21.03.2022 Große Dichtungen, großes Potenzial

Material, Bauform und Verarbeitungstechnik optimal kombinieren

von Dipl.-Ing. (FH) Thomas Deigner (SKF Economos Deutschland GmbH)

Auch Großdichtungen müssen sich oft rund um die Uhr und teilweise unter widrigen Bedingungen, wie extremer Kälte, Belastung durch UV-Strahlung, aggressives Ozon, Wasser und Wasserinhaltsstoffe oder Schmutz bewähren. Je nach Anforderungsprofil werden sie aus unterschiedlichen Werkstoffen und Kombinationen gefertigt – individuell gedreht aus Gummi oder PU oder als Gummi- und Gummi-Metall-Ausführungen aus dem Standardprogramm. Eines haben alle gemeinsam – bei der Optimierung von Großdichtungen gibt es i.d.R. ein großes Potenzial.

Die Einsatzbereiche für Großdichtungen sind vielfältig und die an sie gestellten Anforderungen oft extrem: In Windkraftanlagen z.B. sorgen sie für die Abdichtung der Hauptlager gegenüber den Antriebswellen mit ihren Rotorblätter tragenden Naben. Die meist radial oder axial wirkenden Rotationsdichtungen mit Durchmessern von bis zu 4.000 mm müssen kontinuierlich und zuverlässig ihren Dienst tun. Und dies bei Außentemperaturen von bis zu -40 °C und unter dem Einfluss von energiereicher UV-Strahlung sowie aggressivem Ozon, das bei der Stromerzeugung zusätzlich freigesetzt wird. Unter diesen anspruchsvollen Betriebsbedingungen sollen ein möglichst ausfallarmer Betrieb und eine Lebensdauer von bis zu zwanzig Jahren erzielt werden.

Lösungspartner

SKF Economos Deutschland GmbH

Zielgruppen

Einkauf, Instandhaltung, Konstruktion & Entwicklung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung