Tartler gründet ersten Auslandsstandort in China

Firmensitz der Tartler Shanghai China Ltd. ist ein moderner Office-Tower im Zentrum der ostchinesischen Küstenmetropole (Bild: TARTLER)

30.06.2021 Tartler gründet ersten Auslandsstandort in China

Als eigenständige Gesellschaft der Gruppe wird die Tartler Shanghai China Ltd. zunächst eine für den asiatischen Markt maßgeschneiderte Nodopox-Anlage zur Klebstoff-Herstellung anbieten.

Mit seinen Dosier-, Misch- und Entgasungsanlagen für die effiziente Verarbeitung moderner Kunstharze ist  Tartler bereits seit vielen Jahren in den Ländern Asiens präsent. Um den asiatischen Markt zukünftig noch intensiver betreuen zu können, beginnt man derzeit mit dem Aufbau eines eigenen Firmenstandorts in Shanghai. Den organisatorischen Rahmen dafür bildet die Gründung der Tartler Shanghai China Ltd., der ersten Auslandstochter der Unternehmensgruppe. Trotz der international erschwerten Bedingungen setzt man damit den Expansionskurs fort. Zum Teil kann das Unternehmen dabei auf bestehenden Strukturen aufbauen, da das Unternehmen mit Marc Tempus bereits seit vielen Jahren einen Vertreter vor Ort hat. Er wird die neue Gesellschaft als eigenständiges Unternehmen in der Funktion des CTO (Chief Technical Officer) führen. Die operativen Schwerpunkte der neuen Tartler Shanghai China Ltd. sind zunächst die Endmontage, der Verkauf und der Service für eine Dosier- und Mischanlage der Nodopox-Baureihe. Diese Systemlösung zur hocheffizienten Herstellung von Klebstoffen auf Kunstharzbasis wird in ihrer Konfiguration und Modularität auf die Anforderungen des asiatischen Marktes abgestimmt. Die spezielle Asia-Ausführung der Anlage, Nodopox wind, kann u.a. als Vier-Fass-Lösung mit zwei Dosier- und zwei Nachfüllgebinden oder als Zwei-Fass-Lösung mit nur zwei Dosiergebinden und vorbereitetem Stellplatz für zwei Materialfässer angelegt werden. Zudem stehen Nachfülloptionen zu Wahl: vakuumgestützter Fasswechsel für eine oder beide Komponenten (Harz, Härter), verschiedene elektrische oder pneumatische Abroller und Anschlüsse sowie verschiedene Kupplungen für Schlepp- und Fördersysteme. Für den Fall, dass vor Ort keine ausreichende Druckluftversorgung parat steht, integriert man auch einen Kompressor.