Branchenspezifische Produktionskonzepte

Ganzheitliche Produktionskonzepte für verschiedene Branchen (Bild: RAMPF Holding GmbH & Co. KG)

06.10.2018 Branchenspezifische Produktionskonzepte

Auf der Fakuma zeigt RAMPF Production Systems ganzheitliche Produktionskonzepte für die Haushaltswaren- und Automobilindustrie.

Beste Qualität, hohe Volumina, kürzeste Taktzeiten: Die Hersteller von Haushaltsgeräten (Weiße Ware) sind auf voll automatisierte Fertigungsprozesse mit maximaler Effektivität und Geschwindigkeit angewiesen. Nach Maßgabe dieser Anforderungen entwickelt und produziert man sowohl die passende Misch- und Dosiertechnik als auch projektspezifische Automatisierungskonzepte für das Dichten, Vergießen und Kleben verschiedener Produkte und Teile in der Haushaltsgerätebranche. Beispiele sind das Kleben und Montieren von Keramikkochfeldern, Backofentüren und Bedienfeldern sowie das Kleben von Mikrowellentüren und Dampfbügeleisensohlen. Lösungen gibt es auch für das Dichten von Bedienfeldern für Wäschetrockner, Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen sowie von Spülmaschinengehäusen und Rückwänden für Waschmaschinen, Kühlschränke und Gefrierschränke. Weitere Bereiche sind das Einschäumen von HEPA-Filtern für Staubsauger  und das Vergießen von Induktionsladegeräten für Zahnbürsten.

Für die PU-Verklebung von Kfz-Außenteilen wie Seitenwänden, Heckspoiler, Heckklappen oder Spoilerlippen hat man eine ganzheitliche Produktionszelle entwickelt. Herzstück der Produktionseinheit ist die Dosieranlage C-DS. Diese kompakte Anlage sorgt für den präzisen Auftrag der raumtemperaturhärtenden 2K-Polyurethan-Klebstoffe, die zur Verklebung der Teile verwendet werden. Die C-DS umfasst ein Materialaufbereitungs-, Dosier- und Mischsystem sowie eine SPS-Steuerung und integrierte Prozessüberwachung. Der modulare Aufbau der Dosieranlage bietet ein hohes Maß an Flexibilität, da sich Dosierpumpen und Mischsysteme in vorhandene Fertigungslinien integrieren lassen. Bevor der PU-Klebstoff aufgetragen wird, verifiziert ein nach dem Poka-Yoke-Prinzip arbeitendes Qualitätskontrollsystem, dass die eingelegten Teile einer manuellen Vorreinigung unterzogen wurden. Hierfür kommen Reinigungssensoren zum Einsatz. Die Produktionszelle kann mit FANUC-, KUKA- oder ABB-Robotern ausgestattet werden. Durch Conveyor-Tracking-Systeme sind die Roboter in der Lage, Teile zu erkennen, aufzunehmen und sie korrekt auf einem sich bewegenden Förderband zu platzieren. Je nach Anforderungen des zu klebenden Bauteils können auch mehrere Roboter integriert werden. Für optimale Haftungseigenschaften ist eine Oberflächenaktivierung per Plasmabehandlung eingebaut. Zur schnellen Aushärtung der geklebten Teile steht Curing-on-Demand (COD) zur Verfügung.

Fakuma: Halle B2, Stand B2-2203