Rohre sicher abdichten

Spezielle Stopfen automatisiert verarbeiten (Bild: Pöppelmann GmbH & Co. KG)

31.10.2017 Rohre sicher abdichten

Praxisbeispiele

von M. Sc. Julia Uptmoor (Pöppelmann Kunststoff-Technik GmbH & Co KG)

Stopfen gibt es in großer Vielfalt und oft werden sie als C-Teil unterschätzt. Doch die richtige Auswahl ist entscheidend für die Abdichtungsfunktion. Zwei Praxisbeispiele zeigen worauf es ankommt.

Praxisbeispiel 1: Rohre trinkwasserkonform für den Transport abdichten

Die Firma KME – Spezialist für die Herstellung von Produkten aus Kupfer und Kupferlegierungen  – fertigt hochwertige Industrie- und Hausinstallationsrohre.  Dazu zählt u.a. das europaweit meistverlegte Kupferinstallationsrohr SANCO®. Es besteht aus hochwertigem Kupfer mit einem Reinheitsgrad von mindestens 99,9%. Die Rohre werden nach einem patentierten Verfahren produziert, das sie extrem haltbar und langlebig macht. Bevor die Rohre verpackt (Bild 1) und an den Kunden ausgeliefert werden, kommt Hightech ins Spiel: Vier kompakte und schnelle Handling-Roboter setzen an den Rohrenden Verschlussstopfen ein. So ist gemäß den Hygienevorschriften der Deutschen Trinkwasserverordnung gewährleistet, dass die Hausinstallationsrohre auf dem Transport nicht verunreinigt werden und sauber beim Kunden eintreffen. Zum Einsatz kommen hier spezielle Verschlussstopfen. Der Griffstopfen ist zum einen perfekt an die Kupferrohre angepasst und verschließt diese absolut dicht, zum anderen ist der längliche Griff so optimiert, dass die Roboter ihn schnell und sicher greifen und in die Rohr-enden einsetzen können. Die hohe Fertigungsqualität der Kunststoffstopfen und ihre guten Eigenschaften hinsichtlich Abdichtung, Toleranzen, Handling und Beständigkeit der spezifischen Lösung sind das Ergebnis einer engen und partnerschaftlichen Kooperation.