Nachteile von GFK-Rohrleitungen „aktiv“ kompensieren

Neues aktives Dichtsystem, prädestiniert für GFK-Flansche (Bild: Frenzelit GmbH)

18.03.2019 Nachteile von GFK-Rohrleitungen „aktiv“ kompensieren

Neues Dichtsystem senkt die Betriebskosten und steigert die Sicherheit

von Dipl.-Ing. Marco Schildknecht (Frenzelit GmbH)

GFK-Flansche kommen in vielen Industriebereichen zum Einsatz. Ein Problem dieser Flansche, ihre begrenzte mechanische Festigkeit unter Temperatureinfluss, kann man jetzt mit einem neuen Dichtungssystem kompensieren.

In der chemischen Industrie und anderen Industriebereichen werden Rohrleitungen samt Flanschen aus Kunststoffen, wie z.B. aus glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK), erfolgreich eingesetzt. Probleme gibt es allerdings häufig bei der Langlebigkeit der Dichtverbindung. Im Vergleich zu Stahlflanschen liegt bei GFK-Flanschen nur eine limitierte mechanische Festigkeit unter Temperatureinwirkung vor, sodass sich je nach Anwendungstemperatur ein nennenswertes Warmsetzen ergibt. Dieses Kriechen unter Temperatur können herkömmliche Dichtungen nicht kompensieren. Das aktive Dichtsystem novaline® 910 (Bild 1) stellt hier eine deutlich gesteigerte Leistungsfähigkeit zur Verfügung.