Weiter optimierte Simulationslösung

Anwender können mit der neuesten Version von SIGMASOFT® den Verzug noch besser vorhersagen und analysieren (Bild: Sigma Engineering GmbH)

02.09.2021 Weiter optimierte Simulationslösung

Auf der Fakuma 2021 zeigt Sigma Engineering die neueste Version von SIGMASOFT® Virtual Molding mit einer verbesserten Verzugsvorhersage, zahlreichen Neuerungen für die Berechnung von Bauteilen aus mehreren Komponenten sowie die Möglichkeit, Compression-Molding-Prozesse zu analysieren.

Die neueste Version von SIGMASOFT® umfasst nicht nur die Möglichkeit, erstmalig Compression-Molding für Elastomere zu simulieren, sondern bietet, insbesondere im Bereich Thermoplast, zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. So wurde die Verzugsvorhersage weiter verbessert. Da Schwindung und Verzug essenziell für die korrekte Auslegung von thermoplastischen Bauteilen sind, arbeitet man kontinuierlich daran, diese mit der Software noch genauer vorhersagen zu können. So arbeitet man seit drei Jahren mit der DUFNER.MDT GmbH daran, die Materialdatensätze, insbesondere für die Verzugsberechnung, weiter zu verbessern. Neben den verbesserten Materialdaten enthält die SIGMASOFT® v5.3.1 auch neue Kriterien, um die Auswertung des Bauteilverzuges für den Anwender noch genauer und einfacher zu machen.

Eine weitere wichtige Neuerung bietet die Software für die Berechnung von Multikomponentenprojekten. Hier ist es nun möglich, virtuelle Design of Experiments (DoE) und Optimierungen gleichzeitig für alle Komponenten durchzuführen, um diese optimal aufeinander abzustimmen. Wie Bauteile aus mehreren Komponenten sowie ihre Werkzeuge und Prozesse mithilfe von Virtual Molding und virtueller DoE optimal ausgelegt werden, zeigt die SIGMA an ihrem Stand anhand des Handyhalters „Butterfly“, der bereits für die K 2019 in Kooperation mit Elmet entstand.

Fakuma: Halle A5, Stand 5110

Darüber hinaus werden auch praxisnahe Umsetzungen mit SIGMASOFT® an laufenden Spritzgießmaschinen gezeigt:

  • Der Topflappen in Kooperation mit Emde Mouldtec am Stand der Hochschule Darmstadt (A4-4011)
  • Die Mini-Frisbee-Anwendung in Kooperation mit ACH Solution am Stand von Momentive Performance Materials (A4-4307)
  • Die Mund-Nase-Maske in Kooperation mit Polar-Form am Stand von Arburg (A3-3101)