Neuer Ultraschall-Leckdetektor

Neuer Ultraschall-Leckdetektor für HLK-, mechanische und elektrische Inspektionen und Fehlersuche (Bild: BEHA-AMPROBE)

05.08.2020 Neuer Ultraschall-Leckdetektor

Die Ultraschall-Leckdetektoren der Serie ULD-400-EUR von Beha-Amprobe kombinieren moderne Filtertechnologie mit einem breiten Ultraschall-Frequenzgang und erlauben so das schnelle und einfache Lokalisieren von Gaslecks.

Sie eignen sich zur Prüfung von Druckluftsystemen, Sanitär-, elektrischen und mechanischen Systemen, Ventilen, Tanks und Rohrleitungen, Wärmetauschern, Kesseln und Kondensatoren, Klimaanlagen und Kühlsystemen sowie von Motoren und Maschinen.  Druckluft wird so weitverbreitet eingesetzt, dass sie oft als vierter Betriebsstoff gilt und sie ist bei allen Arten von Fertigungs- und Prozessanlagen die teuerste Energiequelle. Lecks können daher in industriellen oder kommerziellen Umgebungen eine erhebliche Energieverschwendung bedeuten und unnötig hohe Kosten verursachen.

Wenn die Leistung einer Industrieanlage aufgrund eines Luft- oder Gaslecks oder aufgrund von Schwingungen oder elektrischer Entladung zurückgeht und sich der Ausfall der Anlage abzeichnet, emittiert die Leckstelle eine Ultraschallwelle mit einer Frequenz, die vom menschlichen Gehör nicht wahrgenommen werden kann. Die Ultraschall-Leckdetektoren der Serie ULD-400-EUR wandeln diesen Ultraschall in ein hörbares Signal um, das genutzt werden kann, um die Fehlerstelle an der Anlage genau zu orten. Anwender können das Ausmaß der Leckage an der Balkengrafik auf dem großen LCD-Display ablesen und die Fehlerstelle lokalisieren, indem sie auf den umgewandelten Ton hören, welcher über den Kopfhörer ausgegeben wird. Gleichzeitig kann man so auch zwischen Luftlecks und elektrischen Entladungen unterscheiden. In extrem lauten Umgebungen, in denen starke Ultraschallgeräusche durch laufende Maschinen oder Anlagen erzeugt werden, kann die Filterfunktion des Empfängers bis zu drei Hauptstörfrequenzen herausfiltern, die sonst das Geräusch der Fehlerstelle verdecken würden.

Bei Arbeiten in drucklosen Systemen oder wenn der Druck nicht ausreicht, um ein Leck nur mit dem Empfänger zu erkennen oder zu bestätigen, verwendet man den optionalen Sender, um ein Ultraschallsuchsignal zu erzeugen. So kann man z.B. vorgehen, um Luft- und Wasserlecks in Windschutzscheiben und Seitenscheiben von Fahrzeugen, in Fluid- und Gastanks, in Gebäudefenstern, Türen und Dächern zu erkennen.