Verbesserte, silanmodifizierte Polymer-Kleb- und Dichtstoffe können für zahlreiche Anwendungen eingesetzt werden, darunter die Verglasung von Fahrerkabinen, die Verkleidung der Seitenwände und die Verklebung der Dachhaut bei Fahrzeugen sowie die Abdichtung von Nähten und Fugen (Bild: Henkel AG & Co. KGaA)
27.04.2026 Nachhaltiger Dichtstoff für schwere Maschinen
Durch den Verzicht von Zinn, Lösungsmitteln, Isocyanaten, Silikonen und PVC erweitert Henkel mit dem Dichtstoff Teroson MS 9381 HPT sein Portfolio nachhaltiger Kleb- und Dichtstoffe für Anwendungen im Innen- und Außenbereich von schweren Maschinen und Fahrzeugen. Die UV-beständige Formulierung ist mit zahlreichen Substraten kompatibel und eignet sich somit für vielfältige Anwendungen – darunter Kabinenfensterverglasung, Seitenverkleidung und Dachhautverklebung sowie Naht- und Fugenabdichtung.
Der Hochleistungsklebstoff verbindet Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und ISO-freie Sicherheit mit einer vereinfachten Anwendung. Er hilft Kunden dabei, Zeit zu sparen, Risiken zu reduzieren und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, ohne Kompromisse bei Leistung und Haltbarkeit eingehen zu müssen. Es handelt sich um einen feuchtigkeitshärtenden, silanmodifizierten Polymer-(SMP)1K-Dichtstoff, der den Applikationsprozess vereinfacht und diesen auf zwei Schritte reduziert – anstelle der drei Schritte, die bei herkömmlichen Polyurethan(PU)-Produkten erforderlich sind. Die hohe Thixotropie und die starke Soforthaftung sorgen für sehr gute Verarbeitungseigenschaften. Diese Eigenschaften reduzieren potenzielle Fehlerquellen, verbessern die Verarbeitungseffizienz und können zur Senkung der Gesamtbetriebskosten beitragen. Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz eines einzigen Materials für mehrere Anwendungen eine Vereinfachung von Lieferkette und Bestandsmanagement.
Im Rahmen seiner Initiative „Respect the Planet, Rethink Design“ engagiert sich das Unternehmen für Lösungen, die Leistungsfähigkeit und Umweltverantwortung vereinen. Für die Schwerlastindustrie ist das, aufgrund hoher Anforderungen an Effizienz und Leistung zusammen mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen, besonders wichtig. Der Verzicht auf verschiedene, potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe erhöht die Sicherheit und bietet gleichzeitig nachgewiesene Emissionsreduktionen. Ein Product-Carbon-Footprint-Bericht zeigt, dass der Einsatz im Vergleich zu traditionellen PU-Prozessen die CO₂-Emissionen potenziell um bis zu 50% – von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor („Cradle to Gate“) – reduzieren kann.
