Multilayer löst Dichtungsproblem in der Chemie

Multilayer gewinnen auch in Chemie an Bedeutung (Bild Ted-Joint-AG/iStock_Traimak_Ivan)

15.08.2019 Multilayer löst Dichtungsproblem in der Chemie

Für einen Chemieanlagenbetreiber erfüllte Tec-Joint umfangreiche Anforderungen mit einer maßgeschneiderten Multilayer-Dichtung aus FKM und PTFE und trägt so zu erhöhter Wirtschaftlichkeit und dem Schutz der Umwelt bei.

Dass der Teufel oft im Detail steckt, zeigt sich bei vielen Anwendungen. Nur mit dem richtigen Sachverstand lassen sich heute viele Aufgabenstellungen mit einfachen Mitteln lösen. Chemieanlagen sind aufgrund der zahlreichen Gesetze und Normen und klaren Vorgaben bei der Montage der Dichtungen ein solcher Anwendungsbereich. Zudem kann jeder ermessen, welches Schadenspotenzial eine chemische Anlage in Ballungsräumen hat, wenn Dichtungen versagen. Hier ist Expertenwissen und Erfahrung unabdingbar.

Bei einem Projekt für eine Chemieanlage lag deshalb ein umfangreiches Anforderungsprofil vor. Das Material musste einem breiten Spektrum an Chemikalien standhalten, bis ca. 180 °C temperaturbeständig sein und eine hohe Witterungs- und Alterungsbeständigkeit sowie Flammwidrigkeit haben. Deshalb wurde zunächst ein FKM-Werkstoff gewählt. Im Verlauf der Projekt-Gespräche stellte sich allerdings heraus, dass die Anlagen von Zeit zu Zeit mit Heißwasserdampf gereinigt werden, was eine abbauende Wirkung auf die gewählte FKM-Dichtung hat und somit ein Risiko darstellt. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und hohem Produktions-Know-how von Multilayern wurde eine Lösung entwickelt, die aus der Kombination der FKM-Dichtung mit zwei Lagen PTFE-Folien besteht. Ein weiterer Vorteil ist dabei die Anti-Haftungswirkung des PTFE, sodass die Dichtungen im Fall der Revision unproblematisch vom Flansch zu lösen sind und die Oberflächen bei der Demontage nicht beschädigt werden.