Dichtungen „H2-approved“

Für Anwendungen mit Wasserstoff geeignete Dichtungen sind auf den ersten Blick am „H2-approved“-Logo zu erkennen. (Bild: Frenzelit GmbH)

22.07.2021 Dichtungen „H2-approved“

Die nachweislich für Wasserstoffanwendungen geeigneten Dichtungen von Frenzelit werden mit einem zertifizierten Logo „H2-approved“ versehen und sind so auf den ersten Blick als solche zu erkennen.

Die Prüfung auf die Eignung für Anwendungen mit Wasserstoff hat bei Frenzelit zwei Aspekte: Dichtheit und Materialbeständigkeit. Das Wasserstoffmolekül ist klein, deshalb ist die Dichtheit ein ganz entscheidendes Auswahlkriterium, wenn es um die Eignung für Wasserstoff geht. Herkömmliche Leckagetests mit Helium oder Stickstoff haben aufgrund der unterschiedlichen Molekülstruktur lediglich eine begrenzte Aussagekraft über die Dichtheit in Anwendungen mit Wasserstoff. Aus diesem Grund hat man einen eigenen Prüfstand gefertigt, in dem die Dichtungen mit dem Material getestet werden, dem sie auch im Betrieb standhalten müssen – Wasserstoff. Damit reagiert der Hersteller auf die wachsende Nachfrage und die zunehmende Bedeutung des Mediums Wasserstoff im Einsatz in der Industrie.

Dichtungen müssen über einen möglichst langen Zeitraum ihre Funktion bewahren. Frenzelit simuliert die Betriebsdauer, indem die Dichtung für einige Tage in Wasserstoff eingelegt und mit 3 bar Druck beaufschlagt wird. Nach dieser Zeit darf das Material weder Risse noch poröse Stellen aufweisen. Erst dann kann eine Dichtung das Logo „H2-approved“ bekommen. Dadurch ist die Eignung des Materials überprüfbar nachgewiesen. Da es bislang noch keine Normen für Wasserstoff-Anwendungen gibt, schafft man mit dem Prüfstand Sicherheit und damit einen Mehrwert für Anwendende. „H2-approved by Frenzelit“ ist jetzt auch eine eigene Marke, mit der das Unternehmen Standards in der industriellen Nutzung von Wasserstoff setzen will und gleichzeitig die eigenen Prüfverfahren betont.