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Moderne Bördeltechnologie reduziert Emissionen

Mögliche Leckagewege beiStandard-Metallbördeln (oben) und Funktionsweise der neuen Bördeltechnologie durch Blockierung der Leckagewege (unten) (Bild: Frenzelit GmbH)

29.10.2021 Moderne Bördeltechnologie reduziert Emissionen

Neues Verfahren erhöht Dichtigkeit und eröffnet neue Perspektiven für H2-Prozesse

von Dr. Anna Berger (Frenzelit GmbH)

Gebördelte Dichtungen sind in der Chemie- und Prozessindustrie immer noch ein Standard, obwohl die ursprüngliche Intention, die Dichtigkeit der Konstruktion zu verbessern, in den meisten Fällen nicht mehr erfüllt wird. Deshalb wurde eine neue Bördeltechnologie entwickelt, die den Metallbördel so modifiziert, dass die Dichtigkeit metallisch eingefasster Dichtungen signifikant erhöht. Emissionen können damit deutlich reduziert werden, was auch interessante Perspektiven für künftige Wasserstoffanwendungen
eröffnet.

Das Bördeln von Dichtungen ist eine bereits seit Langem angewandte Technologie. Es handelt sich hierbei um eine metallische Einfassung für eine Dichtung. Gebördelte Dichtungen werden hergestellt, indem ein dünnes Metallblech umgeformt und auf dem inneren oder äußeren Querschnitt der Dichtung verpresst wird. Der Bördel wurde ursprünglich entwickelt, um die Dichtigkeit zu verbessern und den Querschnitt der Dichtung gegen das Medium abzuschirmen. Somit verhindert der Bördel den direkten Kontakt des Dichtungsmaterials mit dem Medium, wodurch eine Kontamination des abzudichtenden Mediums verhindert wird. Zudem wird die Stabilität der Dichtung erhöht und somit das Handling, vor allem bei größeren Geometrieabmessungen, deutlich erleichtert.

Lösungspartner

Frenzelit GmbH

Branchen

Chemie

Zielgruppen

Einkauf, Konstruktion & Entwicklung, Qualitätssicherung, Produktion & Fertigung