Alternative TPE

Bei Trachealkanülen werden mit TPE verschiedene Aufgaben gelöst (Bild: Actega DS)

30.10.2019 Alternative TPE

Anwendungsbeispiele aus einem breiten Einsatzspektrum in Medizin und bei Food-Verpackungen

von Florian Schindler (ACTEGA DS GmbH)

Thermoplastische Elastomere (TPE) sind auf dem Vormarsch, insbesondere in Märkten und für Applikationen, die die Einhaltung einer Vielzahl von Regularien und Vorschriften erfordern, aber auch, wenn es darum geht, effiziente und wirtschaftliche Lösungen zu realisieren. Beispiele aus Medizin und Lebensmittelverpackungen
machen dies deutlich.

Kunststoff gilt als Werkstoff der Zukunft, der neue Märkte eröffnet und technischem Fortschritt eine Plattform gibt. Das modere Leben ist ohne Kunststoff kaum zu bewältigen. Ob bei der Lebensmittelversorgung, im Haushalt, am Arbeitsplatz, bei der Fahrt mit dem Auto, im Flugzeug, in der Freizeit, bei Sport und Spiel – überall finden Produkte oder Produktbestandteile aus Kunststoff Anwendung. Die Forderungen nach nachhaltigeren Formen des Wirtschaftens, wie den schonenden und effizienten Umgang mit Ressourcen, der Wiederverwertung von Rohstoffen, Gewichts-, Energie- und CO2-Einsparung, Umweltverträglichkeit und Sicherheit, sind auch und gerade für die Kunststoffindustrie treibende Aspekte. Auf ihrem Weg zu innovativen High-tech-Werkstoffen mit maßgeschneiderten Eigenschaften und immer neuen Anwendungsfeldern nehmen sie die noch effizientere Nutzung von Rohstoffen und Energie in allen Stufen er Prozess- und Wertschöpfungskette in den Fokus.

So in der Medizintechnik, wo Kunststoffe bereits eine lange Erfolgsgeschichte geschrieben haben und auch weiterschreiben werden. Insbesondere elastomere Werkstoffe – und hier wiederum die thermoplastischen Elastomere – drängen in den Vordergrund. Sie erleichtern die Arbeit, senken das Allergierisiko, bieten hohe Sicherheit für Patienten und Fachpersonal und sind dank ihrer Eigenschaften vielseitig einsetzbar.