Was, wenn ein neuer Denkanstoß alles verändert?

GAME-CHANGER-EVENT 2026 🚀
20. Oktober 2026 · Mannheim - inkl. Meet & Talk am Vorabend

Keine klassische Konferenz.

Sondern Innovation, Austausch und neue Perspektiven rund um Dichten. Kleben. Polymer.

Freuen Sie sich auf:
Keynote · Innovation Spaces · Podiumsdiskussionen · BarCamp-Sessions · Networking

ENTDECKEN SIE IHREN GAME-CHANGER

Unsere Innovation Partner:

Verschraubung als Öko-System verstehen

Der ganzheitliche Ansatz (Bild: Barbarino + Kilp GmbH, KI-generiert)

16.10.2026 Verschraubung als Öko-System verstehen

Verschraubungen sind komplex, weil viele Faktoren ineinandergreifen und miteinander agieren. Nach Auffassung von  Barbarino + Kilp muss man sie ganzheitlich betrachten, wie ein Ökosystem. Nur interagieren hier keine biologischen Prozesse und Faktoren, sondern mechanische und physikalische.

Den ganzheitlichen Ansatz verfolgt das Unternehmen aus Erfahrung schon lange und mit Partnern wie JUKO Technik, Wessely und HYTORC. Es gilt: Ändert sich ein Parameter in einer Verschraubung, hat das Folgen für das Gesamtsystem. Ein schraubtechnisches Ökosystem ist – ganz allgemein formuliert und im Sinne des Industrial Internet of Things (IIoT) – das Zusammenspiel von Werkzeugen, Energiequellen und Humanressourcen sowie Messgeräten und deren Daten.

Aus dieser Definition ergeben sich im Umkehrschluss die Lösungen, die ein ganzheitlich denkendes Unternehmen wie Barbarino + Kilp anbieten kann: Es geht nicht um bestimmte oder einzelne Produkte eines Herstellers, sondern um die optimale Auswahl an vernetzten Werkzeugen – vom Aggregat über den Schrauber und die Software bis hin zu Messgeräten. Nur so wird Verschraubung innerhalb des IIoT zum echten Gamechanger.

Wie komplex eine Verschraubung ist, zeigt sich an der Datenmenge: Da gibt es den Werkstoff an sich, seine Oberflächenrauheit und das Coating, die Größe der Schraubeinheit, den Schmierstoff, Temperatur und Luftfeuchte. Dazu kommen das aufgebrachte Drehmoment, die Montagedrehzahl, die Fähigkeit des Schraubwerkzeugs und die Klassifizierung eines Schraubfalles – also die Frage, was diese Verschraubung leisten muss. Je umfangreicher die Datenlage ist, desto besser lassen sich Verschraubungen berechnen und umsetzen.

Schon heute können Werkzeuge unterschiedlicher Hersteller Daten austauschen, „miteinander sprechen“, wenn man sie etwa in ein Firmennetzwerk einbindet. Möglich macht das die im November 2021 vom Maschinenbauverband VDMA veröffentlichte, herstellerunabhängige OPC‑UA‑Schnittstelle. So können IIoT-fähige Netzteilnehmer interagieren und gezielt angesteuert werden. Für Barbarino + Kilp bietet genau diese Schnittstelle den Ansatz für ihre Lösungen und Sicherheit für die Kunden. Alle qualitätsrelevanten Parameter einer Verschraubung werden erfasst. Das macht einen beherrschten Prozess nicht nur möglich, sondern auch nachweisbar – von der Parametrierung bis zur lückenlosen Dokumentation.

Mit den vernetzten Lösungen schafft man eine Prozessumgebung, die auf Sicherheit und Qualität ausgerichtet ist. Der Datenaustausch in Echtzeit erlaubt nicht nur die aktive Überwachung und Kontrolle beim Verschrauben, sondern ermöglicht auch den ortsunabhängigen Zugriff durch Supervisoren oder den Support bei kritischen Rückmeldungen. Damit wird dem Montierenden vor Ort ein virtueller Helfer an die Seite gestellt, der ihn bei seinen Aufgaben unterstützt und wesentlich zur Fehlervermeidung beitragen kann.

Als externer Dienstleister kann man bei Projekten zudem per Mausklick von Verantwortlichen Zugriff erhalten und gezielt Unterstützung leisten oder Ursachen für Fehlfunktionen suchen. Das smarttorc-Ökosystem schafft damit nicht nur Transparenz, sondern kreiert eine neue Sicherheitsstufe in der Schraubtechnik. Schraubprozesse werden nicht nur gestaltet und umgesetzt, sondern digital begleitet, überwacht und nachweisbar gemacht.

Lösungspartner

Hytorc Barbarino & Kilp GmbH
Hytorc Barbarino & Kilp GmbH

 

Zielgruppen

Einkauf, Instandhaltung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung