Quellendes hydrophiles TPE für salzhaltige Einsatzbereiche

Die Dryflex WS+ Hydrophilic TPE-Materialien wurden für Anwendungen in stark salzhaltigen Umgebungen entwickelt, wie z. B. für Seemauern, Verteidigungsanlagen und den Bau von Wassersperren (Bild: HEXPOL TPE)

25.03.2021 Quellendes hydrophiles TPE für salzhaltige Einsatzbereiche

Als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Materiallösungen für Wasserrückhaltelösungen und Deichanlagen hat  HEXPOL TPE die Familie hydrophiler thermoplastischer Elastomer-Werkstoffe um Dryflex WS+ Typen erweitert.

Hydrophile Fugenbänder werden als Teil einer Betonstruktur verwendet, um den Durchtritt von Flüssigkeiten (z.B. Wasser) zu verhindern, bevor sie in Betonfugen eintreten. Um sicherzustellen, dass das Fugenband unter stark salzhaltigen Bedingungen aufquillt, um so die gewünschte Dichtwirkung zu erreichen, wurden neue Formulierungen benötigt und die Dryflex WS+ Typen entwickelt. Im Fokus waren dabei höhere Quellwerte für Anwendungen in Umgebungen mit hohem Salzgehalt –  typischerweise ab 6 % Salzgehalt. So erreichte Dryflex WS+ 51446 in 8%iger Salzlösung bei 23 ºC nach 21 Tagen eine doppelt so hohe Volumenquellung wie der Standardtyp Dryflex WS 25E950. Dryflex WS+ 51446 hatte eine Volumenquellung von etwa 300% im Vergleich zu 150% für Dryflex WS 25E950. Dryflex WS und WS+ TPE quellen auf, wenn sie in Wasser getaucht werden, und wenn kein Wasser mehr vorhanden ist, schrumpfen sie wieder auf ihre ursprüngliche Größe – ein Prozess der Expansion und Kontraktion, der immer wieder wiederholt werden kann, da die Materialien eine solide strukturelle Integrität aufweisen. Profile, die aus Dryflex WS-Materialien hergestellt werden, behalten diese Eigenschaften bei wiederholten Zyklen. Die TPE-Typen sind in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Sie werden hauptsächlich über Extrusionsverfahren verarbeitet, können aber auch im Spritzgussverfahren hergestellt werden.