IDDA.Seal ausgezeichnet

IDDA.Seal für Nahtabdichtungen im Karosseriebau. (Bild: Atlas Copco)

24.11.2020 IDDA.Seal ausgezeichnet

Beim Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis 2020 "Die Oberfläche" kamen die Atlas Copco IAS und die Audi AG mit dem Applikationsverfahren "IDDA.SEAL" auf den zweiten Platz.

Das Applikationsverfahren minimiert die im Fahrzeugbau notwendige PVC-Auftragsmenge, indem nur die kleinstmögliche Mengeneinheit als Einzeltropfen appliziert wird. IDDA.Seal kommt bei der Bördelfalzversiegelung, beim Nahtabdichten am Unterboden oder im Innenraum von Fahrzeugen zum Einsatz. Die Jury begründete die Auszeichnung damit, dass dieses Applikationsverfahren eine Innovation gegenüber den bisherigen Verfahren zur Dichtstoffapplikation darstellt. Es ermöglicht die automatisierte, hochpräzise Abdichtung auch für komplexe Geometrien in modernen Automobilkarosserien. Durch die präzise und flexible Applikation mit variabler Auftragsbreite wird der Automatisierungsgrad erhöht, die manuelle Nacharbeit um bis zu 40% reduziert und bis zu 50% Material eingespart. All das bei einer gleichzeitigen Steigerung der Abdichtungsqualität. 

Der Oberflächentechnik-Preis „Die Oberfläche“ hat das Ziel, allgegenwärtige und dennoch oft übersehene Querschnitts- und Schrittmachertechnologien zu würdigen und neuartige Anwendungen aus diesem Bereich voranzutreiben. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat den Preis 2012 ins Leben gerufen. Eine interdisziplinäre Jury verleiht die Auszeichnung alle zwei Jahre. Kriterien für die Auszeichnung sind Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, Enabler-Qualitäten und industrielle Machbarkeit.