E-Mobility-Lösungen brauchen Materialkompetenz

Weiche Dicht- und Isolierwerkstoffe, bestehend aus mehreren Lagen, können auf Band gestanzt werden (Bild: Berger S2B GmbH)

03.04.2020 E-Mobility-Lösungen brauchen Materialkompetenz

Mit E-Mobility & Co. wird vielerorts Neuland betreten, sodass umfangreiche Materialkenntnisse notwendig sind, um geeignete Lösungen zu finden. Berger S2B beliefert seit 90 Jahren Serienlieferanten mit Produkten und Bauteilen, die Innovationssprünge ermöglichen.

Der Mobilitätswechsel hin zu batteriegetriebenen Antrieben stellt gerade im Thermomanagement höchste Anforderungen an die verwendeten Materialien. Die hohe Energiedichte und thermische Em­pfindlichkeit müssen gemeistert und Runaways verhindert werden. Die Lösung liegt zumeist in Multilayern, d.h. im Mix unterschiedlicher Rohstoffe, die miteinander verbunden werden. So bietet das Unternehmen z.B. ein Polyolefin in Kombination mit einem Glasgewebe an, das im Fall eines Runaways pro kg Material 1.800 l Wasserdampf freisetzt und so das Durchgehen weiterer Batteriezellen verhindert. Die Materialkombination ist in Dicken von 2 bis 3 mm und in Bahnen von 1.000 mm Breite lieferbar, sodass hieraus bedarfsgerechte Zuschnitte produziert werden können. Ein weiterer Ansatz verbindet ein hochveredeltes Fasermaterial und eine geprägte metallische Folie mit temperaturbeständigen Klebsystemen und ermöglicht so eine leichte Abschirmung von Fahrzeugkomponenten gegen schädliche Temperatureinflüsse. Mithilfe des Klebsystems können Zuschnitte direkt auf die Bauteile appliziert werden. Dies sind nur zwei Beispiele von vielen Alternativen. Basierend auf den umfangreichen Material- und möglicher Kombinationskenntnissen, bietet Berger S2B einfach passgenau die Lösung, die den jeweiligen Anforderungen entspricht. Je früher das Unternehmen in den Entwicklungsprozess eingebunden wird, desto einfacher kann eine Lösung erarbeitet werden.