Optimaler mischen

Dynamischer Mischer – die blauen und roten Linien symbolisieren das Particle Tracking (Bild: Sulzer Mixpac Ltd.)

17.09.2018 Optimaler mischen

Tool zur Simulation der Mischqualität

von Dr. Samira Jafari (Sulzer Mixpac AG), Joachim Schoeck (Sulzer Mixpac AG)

Mit dem zunehmenden Einsatz von 2K-Materialien geht auch die Suche nach effektiveren und zuverlässigeren Applikationssystemen weiter. Bei der erfolgreichen Anwendung von Mehrkomponenten- Materialien ist und bleibt das Mischsystem ein entscheidendes Element. Mit einem neuen Tool lässt sich die Mischqualität sicher vorhersagen.

Heute stehen statische Mischer in verschiedenen Ausführungen für laminare Mischvorgänge zur Verfügung. Diese kompakten Geräte sind kostengünstig und benutzerfreundlich, können aber bei Komponenten mit stark unterschiedlichen Materialeigenschaften, z.B. unterschiedlicher Viskosität, zu einem suboptimalen Ergebnis führen. Gleiches gilt, wenn von einer Komponente wesentlich mehr verwendet wird als von der anderen. Für solche anspruchsvollen Anwendungen werden häufig dynamische Mischer bevorzugt. In diesen erzeugen schnell rotierende Flügel hohe Scherkräfte und ermöglichen so ein präzises Mischen und Austragen. Die beweglichen Teile dieser Mischer rotieren mit bis zu 1.500 min-1, wobei die Axialgeschwindigkeit des Materials im Mischer nur wenige cm/s betragen kann.