Höher hinaus

(Bild: DOPAG)

26.11.2018 Höher hinaus

Steigende Anforderungen für die Dosiertechnik in der Rotorblattfertigung

von Jens Bölke (Dopag)

Größere Windkraftanlagen sind effektiver. Um Rotorblätter für solche Anlagen in der optimalen Qualität herzustellen, sind verschiedene Aspekte zu beachten. Moderne Dosieranlagentechnik – für die unterschiedlichsten Teilaufgaben optimiert – ist ein Ansatz.

Die Konstruktion und der Bau von Windkraftanlagen wird mehr denn je von verschiedenen Extremen dominiert. Zum einen müssen die Anlagen jeder Witterung standhalten. An der Spitze eines Rotorblatts können Windgeschwindigkeiten von bis zu 400 km/h auftreten. Hagel-, Vogelschlag oder sogar  Regentropfen können zudem große Schäden an den Vorderkanten verursachen. Zum anderen werden auch größenmäßig immer neue Superlative erreicht. Derzeit werden Rotorblätter mit einer Länge von ca. 107 m gebaut. Dadurch wird der Rotordurchmesser auf mehr als 200 m anwachsen. Bei einer stetig
steigenden Blattgröße müssen die Flügelvorderkanten aufgrund der hohen Umfangsgeschwindigkeiten
besonders geschützt werden. Nur so können die höchsten Anforderungen an die Lebensdauer der Rotorblätter von mehr als 20 Jahren erreicht und der hohe Wartungsaufwand reduziert werden, um die
Windkraftanlagen zur Stromproduktion in Betrieb zu halten.