
Trinkhalmapplikation: Stressfreier Klebstoffauftrag mit elektrischen Auftragsköpfen (Bild: Robatech AG)
17.06.2026 Die Zukunft des Klebstoffauftrags ist elektrisch
Vier Gründe, auf elektrische Auftragsköpfe umzusteigen
Effizienz, Nachhaltigkeit und Kostendruck erfordern in der Industrie neue Wege. Und viele Unternehmen stellen um: weg von der Druckluft hin zu elektrischen Lösungen. Warum? Druckluftsysteme gelten in vielen Anwendungen als energieintensiv und wartungsanfällig.Auch beim Klebstoffauftrag gibt es attraktive Möglichkeiten von der Druckluft wegzukommen. Druckluftlose Auftragsköpfe haben weniger Stillstand, geringeren Energieverbrauch und deutlich geringere Betriebskosten. Wer heute auf elektrisch umstellt, spart morgen – und ist für übermorgen gerüstet.
1. Weniger Wartung – mehr Produktion
Eine Produktionslinie läuft im 24-Stunden-Betrieb. Tausende Produkte werden pro Stunde verklebt. Jeder ungeplante Stillstand kostet bares Geld. So erging es auch einem Kunden von Robatech in Malaysia. In dieser Produktionshalle laufen rund um die Uhr Trinkhalme über ein Förderband (Bild 1) – und jeder einzelne muss punktgenau auf die Getränkeverpackung geklebt werden. Mit den pneumatischen Auftragsköpfen bedeutete das immer wieder zusätzlichen Aufwand: Alle paar Wochen mussten die Auftragsköpfe ersetzt werden. Dichtungen nutzten sich schnell ab, Ventile blockierten – Produktionsunterbrechungen und ungeplante Wartungen waren an der Tagesordnung.

