
(Bild: Datron AG)
09.09.2026 CNC-Fräsen und Dosieren zusammendenken? Unbedingt!
Über die Vorteile einer eher ungewöhnlichen Technologieintegration
CNC-Fräsen und Dosiertechnik haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun. Diese gängige Betrachtungsweise änderte sich im Gespräch mit Jonas Gillmann, Geschäftsführer, und Markus Rieger, Business Development Dosiertechnologie, der Datron AG. Für viele Produkte und Branchen bietet die integrative Betrachtung dieser Fertigungstechnologien Vorteile.
Vor welchen Herausforderungen stehen Elektronikfertiger in Europa?
Rieger: Die europäische Elektronikfertigung steht – angesichts, insbesondere der asiatischen Marktdominanz sowie auch der aktuellen geopolitischen Lage – unter großem Druck. Einerseits steigen die Anforderungen an Qualität, Präzision und Rückverfolgbarkeit, andererseits müssen Unternehmen wirtschaftlich produzieren – trotz hoher Energie- und Personalkosten. Hinzu kommen kürzere Produktlebenszyklen und eine immer größere Variantenvielfalt.
Gillmann: Bei diesen Herausforderungen setzen wir mit unseren „Produktwurzeln“ an. Systeme für die Elektronikfertigung sind seit Gründung des Unternehmens im Jahre 1969 unser Hauptgeschäft. Wir kennen die Herausforderungen aus eigener Erfahrung und entwickeln unsere Lösungen konsequent aus der Praxis heraus. Die moderne Fertigungstechnik muss heute vor allem flexibel sein: Sie muss unterschiedliche Produkte ohne großen Rüstaufwand bearbeiten, Prozesse automatisieren und eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten. Das leisten unsere High-Speed-Fräsmaschinen und Dosiersysteme.

„Moderne Dosiertechnik ist heute weit mehr als ein Prozessschritt – sie ist unter anderem ein integraler Bestandteil der modernen Elektronikfertigung.“ Markus Rieger

„Die einfache Verbindung mit der Dosiertechnik bietet CNC-Dienstleistern in derzeit umkämpften Märkten neue interessante Geschäftspotenziale. Jonas Gillmann

