Ihre Meinung zählt!

Derzeit läuft unsere Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit 2026
Ihre Meinung zählt!
Jetzt gleich teilnehmen: zur Umfrage

Auf Hygienic-Design verzichten?  Keine gute Idee

(Bild: AdobeStock_CCherrita07)

09.09.2026 Auf Hygienic-Design verzichten? Keine gute Idee

Neues Dichtungskonzept minimiert Produktionsrisiken

von Thomas Stegmaier (Ulman Dichtungstechnik GmbH)

Gleitringe sind eher unscheinbare Bauteile und so verwendet man bei der Kons­truktion von Dosierkolben, beispielsweise für Pharma- und Lebensmittel-Abfüllanlagen, schon mal klassische Hydraulik und Pneumatik-Produkte. Die sind aber nicht unter Hygienic-Design-Aspekten optimiert. Müssen sie auch nicht. Aber in Abfüllanlagen verursachen sie teilweise erhebliche Probleme, die sich mit einer neuen geschlossenen Dichtungsvariante lösen lassen.

Gleitringe, die nicht dem Hygienic Design (beispielsweise nach den Grundsätzen von EHEDG, FDA oder GMP) entsprechen, erhöhen das Risiko von Kontaminationen, Abrieb, Dosierfehlern und unzureichender Reinigbarkeit. Die wirtschaftlichen Folgen reichen von einigen Tausend Euro durch zusätzliche Reinigungs- oder Stillstandskosten bis hin zu Millionenbeträgen bei Chargenverlusten oder Produktrückrufen. Besonders in der Pharmaindustrie kann bereits ein einzelner hygienebedingter Fehler zur Verwerfung einer kompletten Charge und zu regulatorischen Konsequenzen führen. Eine belastbare Wirtschaftlichkeitsbetrachtung liefert dabei eine anlagenspezifische Kostenanalyse unter Berücksichtigung von Produktionsmenge, Produktwert, Reinigungszyklen und Ausfallkosten. Oder man spart sich den Aufwand und setzt gleich eine optimierte Dichtungsvariante ein – bei Neuanlagen oder durch Nachrüstung, was mit dem neuen Dichtungskonzept (Bild 1, 2) von Ulman auch kein Problem ist. Die neue Generation von Dosierkolben wurde speziell zum Abfüllen von flüssigen und pastösen Medien entwickelt.

Lösungspartner

Ulman Dichtungstechnik GmbH

Zielgruppen

Konstruktion & Entwicklung, Einkauf, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung