Verzicht auf flüssige, lösemittelbasierte Haftvermittler

Die neuen Elastomermischungen unterstützen eine zuverlässige Metallhaftung (Bild: Gummiwerk KRAIBURG)

23.09.2026 Verzicht auf flüssige, lösemittelbasierte Haftvermittler

Mit der Einführung der Produktlinie Kraiburg Adhesion erweitert Gummiwerk Kraiburg sein Portfolio um metallhaftende Elastomermischungen für Walzenanwendungen. Die speziell entwickelten Mischungen ermöglichen eine dauerhafte Verbindung zwischen Elastomerbelag und Metallkern, ohne den Einsatz flüssiger, lösemittelbasierter Haftvermittler.

In der industriellen Walzenfertigung kommen häufig lösemittelhaltige Haftsysteme zum Einsatz. Diese können hohe Anforderungen an Arbeitsschutz, Lagerung und Prozessführung stellen. Mit Kraiburg Adhesion steht eine Alternative zur Verfügung, die auf einem trockenen System basiert und dabei eine vergleichbare Haftleistung erzielt.

Die neue Produktlinie wurde entwickelt, um Fertigungsprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig die Prozesssicherheit zu erhöhen. Da keine Trocknungszeiten erforderlich sind, lassen sich Prozesszeiten reduzieren und Produktionsabläufe effizienter gestalten. Weiterhin sorgt die gleichmäßige Applikation für ein geringeres Fehlerrisiko und eine hohe Reproduzierbarkeit in der Verarbeitung. Zu den weiteren Vorteilen zählen ein erweitertes Verarbeitungsfenster hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit, Standardlagerbedingungen wie bei konventionellen Kautschukmischungen sowie die Eignung für Schwefel- und Peroxidvernetzung. Die metallhaftenden Mischungen sind darüber hinaus elektrisch leitfähig.

Aktuell umfasst die Produktlinie je eine Haftmischung auf EPDM- und NBR-Basis und deckt damit unterschiedliche Anforderungen in der Walzenfertigung ab. Weitere Mischungen für andere Polymere sind auf Anfrage verfügbar.

Lösungspartner

Gummiwerk KRAIBURG GmbH & Co. KG

Zielgruppen

Einkauf, Konstruktion & Entwicklung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung