Neues 3D-Druck-Labor eröffnet

Prof. Dr. Ingo Reinhold während der Arbeit an einem CAD-Modell (Bild: Saskia Pramor / HTWK Leipzig)

16.06.2026 Neues 3D-Druck-Labor eröffnet

Am 10. Juni 2026 wurde im Rahmen der Netzwerkveranstaltung „Forschung trifft …“ und des begleitenden Fachsymposiums „Additive Multimaterial Manufacturing“ das neue „Additive Multimaterial Manufacturing (AM³)“-Labor der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig feierlich eröffnet.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte AM³-Labor bildet die Basis für erkenntnisorientierte Forschung an vollintegrierten, multimaterialfähigen Fertigungsprozessen – mit Anwendungen in Wirtschaftszweigen wie dem Maschinen- und Anlagenbau, der gedruckten Elektronik oder medizinischer Sensorik und Diagnostik. Herzstück der neuen, hochmodernen Forschungsumgebung ist ein Bio-Printer der neuesten Generation. Durch verschiedene austauschbare Druckköpfe lassen sich innerhalb einer einzigen Schicht unterschiedliche Werkstoffe gezielt platzieren – eine Voraussetzung für intelligente, multifunktionale Bauteile.

Neben dem Bio-Printer befinden sich im neuen AM³-Labor zwei weitere von der DFG geförderte Großforschungsgeräte: Zum einen ein hochflexibler, pulverbasierter Polymer-3D-Drucker, der durch die Kombination aus Pulver- und Tinteneigenschaften höchst flexibel ist und sich für die Entwicklung neuer Materialienkombinationen und Prozesse eignet. Zum anderen eine Pulverscherzelle, ein Analysegerät mit einer Klimakammer für die präzise Bestimmung von Materialeigenschaften von Pulvern.

Lösungspartner

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

 

Zielgruppen

Konstruktion & Entwicklung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung, Unternehmensleitung