Neue Materiallösungen für den 3D-Druck

3D-gedruckte Bauteile (Bild: Henkel AG & Co. KGaA)

23.03.2018 Neue Materiallösungen für den 3D-Druck

Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies von Henkel baut sein Netzwerk strategischer Partnerschaften mit globalen Technologieführern aus. Ziel ist es, die Anwendungen im wachsenden Markt der Additiven Fertigung von Funktionsprototypen auf die industrielle Herstellung von Bauteilen auszuweiten.

Henkel Adhesive Technologies beliefert Kunden weltweit mit einem breiten Portfolio an Hochleistungsmaterialien wie lichthärtenden Acrylaten, Silikonen, Epoxidharzen und Polyurethan-Klebstoffen. Die Produkte und Services ermöglichen hochwirksame Lösungen für unterschiedliche Industriesegmente. Auf Basis dieser technologischen Expertise hat der Unternehmensbereich neuartige Materialien für verschiedene Prozesse und Technologien im 3D-Druck entwickelt.

Um den industriellen Einsatz von 3D-Druck-Lösungen zu beschleunigen, bietet man zudem ein wachsendes Portfolio von Services und Geräten. Dazu zählen Automatisierungsanlagen sowie Lösungen für Aushärtung, Imprägnierung und Oberflächenbehandlung in der Nachbearbeitung gedruckter Teile.

Um das volle Potenzial der Additiven Fertigung auszuschöpfen, müssen die richtigen Kundenanwendungen identifiziert und gezielt die richtigen Materialien im Zusammenspiel mit dem richtigen Druckverfahren und der richtigen Software entwickelt werden. Deshalb kooperiert man mit Unternehmen wie Carbon und Hewlett Packard, die bereits leistungsfähige 3D-Druck-Technologien auf den Markt gebracht haben. Gemeinsam mit Carbon arbeitet Henkel an Materialien und Dosieranlagen für polymerisationsbasierte 3D-Druck-Verfahren. Die Unternehmen haben ein Mess-, Misch- und Dispensiergerät (MMD), ein Dosiersystem für Harze sowie Zubehör für das SpeedCell Fertigungssystem von Carbon entwickelt, die den Einsatz von Carbon-Materialien im industriellen Maßstab ermöglichen. Darüber hinaus hat man mit der Entwicklung von Loctite Harzen für Carbons Materialplattform begonnen.

Gemeinsam mit Hewlett Packard (HP) arbeitet man  innerhalb der offenen Materialplattform von HP und entwickelt Materialien für HPs pulverbasierte Jet Fusion Technologie. Darüber hinaus wird Henkel als erster weltweiter Vertriebspartner für HPs Jet Fusion 3D-Drucker Qualifizierungen in der industriellen Produktion vorantreiben.