Der Weg zu resilienten Wertschöpfungsketten

(Bild: Pro-K Industrieverband, mit KI generiert)

31.03.2026 Der Weg zu resilienten Wertschöpfungsketten

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bleiben auch in der Fluorpolymerindustrie nicht unbemerkt. Unternehmen sehen sich zunehmend mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund gewinnen resiliente und nachhaltige Wertschöpfungsketten weiter an Bedeutung. Die Mitgliedsunternehmen im pro-K Industrieverband setzen sich daher verstärkt für den Ausbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft für Fluorpolymere ein.

Die Fluorpolymerindustrie ist in hohem Maße auf importierte Vorprodukte angewiesen, wodurch sie überdurchschnittlich stark von globalen Marktverwerfungen betroffen ist. Höhere Preise für Rohöl und Erdgas treiben die Kosten für Rohstoffe, Produktion und Logistik in der chemischen Industrie spürbar nach oben. Gleichzeitig belasten Störungen zentraler Schifffahrtsrouten, steigende Frachtraten sowie höhere Versicherungs- und Containerkosten die internationalen Warenströme zusätzlich.

Versorgungsrisiken und dynamische Preissteigerungen bei essenziellen Ausgangsstoffen für Fluorpolymere wie Flussspat, Natriumchlorid, Schwefelsäure, Methanol oder Methan erhöhen den wirtschaftlichen Druck erheblich. In der Folge geraten Hersteller zunehmend in die Situation, Kostensteigerungen entlang der Wertschöpfungskette weitergeben zu müssen, um Produktion und Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten.

Die technologischen Voraussetzungen für sichere End-of-Life-Lösungen und ein zirkuläres Wirtschaften mit Fluorkunststoffen sind in Deutschland und Europa vorhanden. Entscheidend ist, dass politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Investitionen in diese Strukturen ermöglichen – für mehr Versorgungssicherheit, strategische Unabhängigkeit und einen nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen, so die proK Fluorpolymergroup.

Lösungspartner

pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V.

 

Zielgruppen

Einkauf, Unternehmensleitung, Vertrieb, Konstruktion & Entwicklung, Qualitätssicherung