PFAS-frei: Was bedeutet das 2026?

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10.03.2026 PFAS-frei: Was bedeutet das 2026?

FTF und RO3 eröffnen neue Handlungsspielräume für Hochleistungsdichtungen

von Fabian Ferner-Schmitz (meweo GmbH)

Wie geht es mit der PFAS-Thematik in der Dichtungstechnik weiter? Während in Brüssel vieles länger dauert, als ursprünglich geplant, arbeiten Dichtungshersteller und Technische Händler an belast­baren Optionen für die Zukunft. Dabei zeichnen sich verschiedene Handlungsempfehlungen ab – für die man aber etwas tiefer in die Chemie der Dichtungswerkstoffe einsteigen muss.

An dem Grundszenario, das zur geplanten Regulierung führte, hat sich nichts geändert. Verschiedene kurz- und langkettige poly- und per­fluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) wie etwa Perfluoroctansäure (PFOA) oder Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) sind nicht nur gesundheitsschädlich, sondern bleiben auch lange in der umwelt bestehen (Persistenz). Das führte 2020 zur Initiative eines umfassenden PFAS-Verbots in der Europäischen Union. Die geplante Beschränkung folgt einem Gruppenansatz, der sämtliche PFAS einschließlich Fluorpolymere umfasst. Ziel dieses Ansatzes ist es, PFAS-Emissionen in der Umwelt wirksam zu vermeiden.

Lösungspartner

meweo GmbH

Zielgruppen

Konstruktion & Entwicklung, Einkauf, Qualitätssicherung, Unternehmensleitung