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Multi-Material-Design

Mit moderner Technik ist es möglich, nahezu alle Anwendungen robotergeführt zu automatisieren. Hier eine beispielhafte Klebstoffapplikation im Fahrzeuginnenraum (Bild: Atlas Copco IAS GmbH)

31.10.2016 Multi-Material-Design

Hybride Fügeverfahren einsetzen

von Olaf Leonhardt (Atlas Copco IAS GmbH)

Der Trend zum Leichtbau mit seinem Multi-Material-Design stellt die Fügetechnik vor neue Herausforderungen, die sich aber mit hybriden Verfahren lösen lassen: Werden mechanische Fügeverfahren mit chemischen oder thermischen kombiniert, verbessern sich z.B. Struktursteifigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder Crashverhalten.

Seit einigen Jahren nehmen nicht nur im Automobilbau Konstruktionsweisen im Multi-Material-Design zu. Der Trend zum Leichtbau und zur Kombination unterschiedlicher Materialien – etwa von unterschiedlichen Stahlarten oder Aluminium-Qualitäten, Carbon und Kunststoff – macht auch die Fügeverfahren komplexer, insbesondere in der automatisierten Applikation von Kleb- und Dichtstoffen (Bild 1). Häufiger als bisher werden 2K- und 3K-Klebstoffe benötigt, andere Verfahren zur Vorbehandlung der Oberflächen und bessere Möglichkeiten zur Qualitätssicherung – etwa durch optische Prüfsysteme.

Manchen Anforderungen durch Konstruktionen aus mehreren Materialien kann man nur gerecht werden, indem man mechanische Fügeverfahren mit chemischen oder thermischen kombiniert. Dieses hybride Fügen wird z.B. eingesetzt, wenn zwei Bauteile geklebt und genietet (Bild 2), verschweißt und verklebt (Bild 3) oder verschraubt und geklebt werden (Bild 4). Dafür sind umfassendes prozesstechnisches Know-how und eine moderne Test- und Entwicklungsinfrastruktur erforderlich. Gerade beim Hybrid-Fügen besteht bei Anwendern noch viel Informationsbedarf hinsichtlich der Vorteile der kombinierten Fügetechniken und deren Wechselwirkungen.

Lösungspartner

Atlas Copco IAS GmbH

Branchen

Automotive

Zielgruppen

Einkauf, Konstruktion & Entwicklung, Produktion & Fertigung, Qualitätssicherung, Unternehmensleitung, Vertrieb