
(Bild: Seewald + Seewald Fahrzeugtechnik GmbH & Co. KG.)
17.06.2026 Klebtechnik zwischen Zeitdruck und Sicherheitsanforderungen
Unfallinstandsetzung von Rettungsfahrzeugen – Know-how und durchgängige Qualitätskonzepte für S1-Klebungen
Rettungsfahrzeuge müssen nach einer Reparatur schnell wieder verfügbar sein. Das Kleben spielt dabei eine zentrale Rolle, will aber beherrscht sein. „Über die konsequente Qualifizierung im Rahmen der heute zum Glück verfügbaren Weiterbildungsangebote unseres Teams, haben wir viel über das Kleben gelernt und wissen heute genau, was wir tun und andere nicht“, kommt Uwe Seewald, Geschäftsführer der Seewald + Seewald Fahrzeugtechnik GmbH & Co. KG im Gespräch mit DICHT! auf einen zentralen Punkt zu sprechen, der sich auf viele Einsatzbereiche übertragen lässt.
Worin besteht die zentrale Rolle der Klebtechnik bei der Unfallinstandsetzung von Rettungsfahrzeugen?
Seewald: Sie kommt immer da zum Einsatz wo tragenden Strukturen, Seitenwände, Heckportale, Sitzkonsolen oder auch Böden geklebt werden. In den Aufbauten sitzen Menschen und damit geht es bei uns oft um „Leib und Leben“. Allerdings unterscheiden wir – gemäß der Norm – klar zwischen sicherheitsrelevanten und nicht nicht sicherheitsrelevanten Bauteilen. Tragende Strukturen werden deshalb ausschließlich unter kontrollierten Bedingungen in der Werkstatt instandgesetzt. Nicht tragende Elemente wie Zierrat oder Radläufe können auch mobil von unseren Service-Teams repariert werden

„Wenn man ernsthaft klebt, entwickelt sich das Unternehmen mit der Technologie. Wer das nicht akzeptiert, stößt immer wieder an Grenzen.“ Uwe Seewald

