Hinhören ist besser als nachsehen

Unabhängig von Personal: Mit der automatisierten Leckageprüfanlage werden undichte Stellen in Kraftstoffbehältern zuverlässig erkannt (Bild: Horst Hoppmann GmbH)

19.09.2016 Hinhören ist besser als nachsehen

Mit Ultraschalltechnologie Kraftstoffbehälter zuverlässiger und wirtschaftlicher auf Lecks prüfen

von Anne-Luise Gellner

Unerkannte Lecks in Kraftstoffbehältern verschmutzen die Umgebung und können auch eine Gefahr, z.B. bei in Parkhäusern abgestellten Fahrzeugen, darstellen. Der Fahrzeugbau erwartet heute eine wirtschaftliche und objektive Qualitätsprüfung der Behälter. Hierfür wurde eine automatisierte Leckageprüfanlage entwickelt, die mit spezifisch für diese Anwendung konzipierten Ultraschallwandlern arbeitet.

Früher prüfte man Kraftstoffbehälter manuell. Sie wurden an allen Einfüll- und Entnahmeöffnungen verschlossen, mit Luft bei geringem Überdruck gefüllt und vollständig in Wasser getaucht. Trainiertes Personal beobachtete, ob vom Behälter Luftblasen aufstiegen, die wiederum ein Indiz für ein Leck waren. Diese Prüfung ist allerdings in einer heutigen Serienfertigung zeitaufwändig, unwirtschaftlich und subjektiv. Immer wieder ergeben sich Fehler in der Beurteilung der Kraftstoffbehälter durch den Prüfer. Denn bereits nach kurzer Zeit kann das menschliche Auge die Luftblasen nicht mehr sicher erkennen. Die Horst Hoopmann GmbH hat zur Lösung dieses Problems eine objektive und automatisierte Leckageprüfanlage entwickelt.