
Ein Beispiel für biobasierte Polyole ist der Dichtungs- und Formweichschaum RAKU® PUR 32-3268 (Bild: RAMPF Holding GmbH & Co. KG)
09.09.2026 Biobasierte Werkstoffe: Realität oder Zukunftsmusik?
Aktuelle Einschätzungen zu biobasierten Materialien, ihrer Bewertung und ihrem Praxiseinsatz
Wir setzen konsequent auf nachhaltige Rohstoffkonzepte und integriert biobasierte Polyole in unseren Polyurethan-Lösungen. Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe verringern wir die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen und fördern eine ressourcenschonende Wertschöpfung.
Die biobasierten Polyole stehen erdölbasierten Produkten hinsichtlich chemischer und mechanischer Eigenschaften in nichts nach – sehr geringe Wasseraufnahme, hohe mechanische Festigkeit, kurze Klebfreizeit, schnelle Verbaubarkeit sowie hohe Abdichtgüte und gute Montagehaftung auf Metalloberflächen. Eingesetzt werden die Produkte unter anderem in der Schaltschrankindustrie.
Den Einsatz recycelter und biobasierter Rohstoffe prüfen wir konsequent für neue wie bestehende Produkte. Dabei stehen wir vor der Herausforderung, ökologische und ökonomische Anforderungen in Einklang zu bringen. Fakt ist: Polyole auf Rohölbasis sind derzeit kostengünstiger. Um diese Lücke zu schließen, investieren wir fortlaufend in die Weiterentwicklung unserer hauseigenen chemischen Recyclingtechnologie. Doch es braucht weitere politische Impulse, um nachhaltige Rohstoffe stärker im Markt zu etablieren.

„Biobasierte Polyole kommen bereits in zahlreichen Polyurethan-Systemen zum Einsatz und vereinen ökologische Verantwortung mit hohen technischen Anforderungen.“ Philipp Linsenmayer, Head of Laboratory Sealing Systems, RAMPF Advanced Polymers

