Geschäumte Elastomere und Schaumkunststoffe – das optimale Material wählen

(Bild: Martin Dietrich)

Geschäumte Elastomere und Schaumkunststoffe – das optimale Material wählen

Grundlagen. Auswahlkriterien. Praxiserfahrungen.

Geschäumte Thermoplaste wie PE, PP, PS und PVC oder die klassischen geschäumten Elastomere auf Kautschuk-, Polyurethan- oder Silikonbasis kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Die Vielfalt wird allerdings nur dann zum Vorteil, wenn alle Materialmöglichkeiten bekannt sind und auf dieser Basis die richtige Werkstoffauswahl getroffen wird – auch um "geplante" Reklamationen zu vermeiden.

Veranstatungsnummer: WEV 05
Ihr Kontakt: Sandra Kiefer

Kontext

In allen Bereichen des Lebens begegnen uns geschäumte Elastomere und Schaumkunststoffe – ob im Kühlschrank als Wärmedämmung, in elektronischen Geräten wie Handys als Dichtelement und zum Schutz der Elektronik vor Stößen und Erschütterungen oder als Trittschallschutz in Wohngebäuden. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind so zahlreich und komplex wie die zum Einsatz gelangenden geschäumten Elastomere und Schaumkunststoffe. Die typischen Anwendungsfelder der Produkte, auf unterschiedlichster Materialbasis, sind dämmen, dämpfen, dichten und isolieren. Ob geschäumte Thermoplaste wie PE, PP, PS und PVC oder auch die klassischen geschäumten Elastomere auf Kautschuk-, Polyurethan- oder Silikonbasis, der Verwendungszweck und Einsatzbereich entscheidet darüber welches Produkt sich optimal eignet. Die Kenntnis der spezifischen Werkstoffeigenschaften der unterschiedlichen Materialen ist daher von zentraler Bedeutung und entscheidet letztendlich über einen effektiven Einsatz.

Inhalte

  • Grundlegende Werkstoffeigenschaften der verschiedenen geschäumten Materialien
    (Abgrenzung, Thermoplaste, Elastomere, Duromere)

  • Anwendungsbereiche
    • Dichten und benötigte spezifische Eigenschaften für die Anwendungen
    • Dämmen von Wärme, Schall und Vibrationen sowie spezifische Eigenschaften
    • Dämpfen und charakteristische Eigenschaften der Produkte und Werkstoffe

  • Rohstoffe, Herstellverfahren und Lieferformen

  • Weiterverarbeitungstechniken wie u.a. das Schneiden, Fräsen, Spalten, Formen, Kleben

  • Kritische Anwendungen, das Vermeiden „geplante“ Reklamationen

Ihr Nutzen

In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über die Anwendungsfelder Dichten, Dämmen und Dämpfen mit geschäumten Werkstoffen. Sie lernen die spezifischen Produkteigenschaften der verwendeten Materialien kennen und sind in der Lage, den für die Anwendung optimal geeigneten Werkstoff auszuwählen. Daneben lernen Sie die Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten von geschäumten Werkstoffen kennen und erhalten wichtige Tipps für den wirtschaftlichen Einsatz dieser Materialien in der Praxis.

Referent Dipl.-Ing. (FH) Martin Dietrich

Dipl.-Ing. (FH) Martin Dietrich

Dipl.-Ing. (FH) Martin Dietrich

Vita von Dipl.-Ing. (FH) Martin Dietrich

Ausgebildeter Chemielaborant, Studium der technischen Chemie an der FH Berlin, Leiter Werkstoffentwicklung. Mitarbeit in Gremien des VDI und in Normausschüssen. Nebenberufliche Unterrichtstätigkeit in der Erwachsenenweiterbildung.

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