Dossiers - Messedossier "Bondexpo" 2018

Dieses Dossier bietet Konstrukteuren, Einkäufern und Qualitätsmanagern aus dem Bereich Dichten. Kleben. Polymer. aktuelle Informationen zu neuen Produkten und Dienstleistungen, die auf der Bondexpo vorgestellt werden. Dies soll Ihnen Impulse für Ihren Messebesuch geben und die Besuchsplanung erleichtern. Halle und Stand finden Sie am Ende der jeweiligen Meldung. Das Dossier ist für eine Nachbetrachtung der Messe bis Ende Dezember 2018 freigeschaltet. 

 

Hinweis zur Benutzung:  
Zur Suche nach einzelnen Unternehmen empfehlen wir Ihnen die Volltextsuche in unserer Suchmaschine der Dichtungs-, Klebe- und Polymertechnik.  Bitte nutzen Sie zur Navigation den Back-Button Ihres Browsers um nach Ansicht eines Beitrages zurück zum Dossier zu kommen.

News

17.09.2018

Der neue Strukturklebstoff von DELO, MONOPOX HT2860, hat ­– im Vergleich zu Vorgängerprodukten – eine bis zu dreimal höhere Festigkeit bei hohen Temperaturen. Er kann zudem induktiv ausgehärtet werden, wodurch sich Fertigungsprozesse deutlich beschleunigen lassen.

Bei vielen Epoxidharzen führen Temperaturen von +150 °C und mehr zu einer Veränderung der polymeren Strukturen und damit zu einem Leistungsabfall. Auch die Elastizität nimmt ab diesem Temperaturbereich oftmals zu. MONOPOX HT2860 hat eine Glasübergangstemperatur (Tg) von +168 °C. Dadurch ändert sich das Elastizitätsmodul unter Tg nicht signifikant, der Klebstoff erzielt eine sehr hohe Temperaturfestigkeit und nimmt erst oberhalb dieser Temperatur an Flexibilität zu. Auf sandgestrahltem Aluminium und bei +150 °C erreicht er mit 18 MPa eine bis zu dreimal höhere Festigkeit als Standard-Epoxidharze. Der Klebstoff zeigt sowohl auf Metallen als auch auf temperaturbeständigen Kunststoffen, Ferritverbindungen und Keramik eine sehr gute Haftung. Bei Raumtemperatur erreicht er z.B. auf Aluminium eine Druckscherfestigkeit von 65 MPa und auf Keramik von 55 MPa. Die Aushärtung erfolgt über Warmhärtung im Ofen oder über Induktion. Letztgenannte erfordert metallische Fügepartner und ermöglicht dafür eine Verkürzung der Prozesszeiten um bis zu 90 %, wobei der Klebstoff die gleiche hohe Festigkeit erreicht wie durch die Standard-Aushärtung bei +150 °C und 40 min im Umluftofen. Ein weiterer Vorteil: Vor der Warmhärtung können Klebstoffgebinde des Klebstoffes vier Wochen bei Raumtemperatur in der Produktionslinie verarbeitet werden. Er hat einen Temperatureinsatzbereich von -55 bis +220 °C und ist für Verklebungen geeignet, die hohen statischen oder hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt sind. Dies ist z.B. in der Automotive-Branche bei Magnetverklebungen in Elektromotoren der Fall.

Bondexpo: Halle 6, Stand 6409

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KG, MONOPOX HT2860.
10.09.2018

Auf der Motek stellt die Inficon GmbH den neuen Schnüffellecksucher XL3000flex vor. Das Gerät weist das Leck mit Formiergas (95 % Stickstoff und 5 % Wasserstoff) genauso exakt nach wie mit Helium.

Mit beiden Prüfgasen liegt die kleinste nachweisbare Leckrate bei 1∙10-7  mbar∙l/s. Durch den neuen flexiblen Schnüffellecksucher können Anwender also immer das Prüfgas nutzen, das für sie am einfachsten und zu den niedrigsten Kosten beschaffbar ist. Zudem wurde das Gerät mit der Inficon High Flow Technologie ausgestattet. Es arbeitet mit einem Gasfluss von 3000 sccm. Darum lässt sich die Schnüffelspitze sogar in einiger Entfernung und mit höherer Geschwindigkeit über das Prüfteil führen. Der Vorteil: So erzielen auch unerfahrene Bediener mit dem XL3000flex zuverlässige Ergebnisse. Ein weiterer Vorzug des hohen Gasflusses ist es, dass erst so eine automatische, dynamische Schnüffellecksuche per Roboterarm möglich wird. Um den Bediener im manuellen Lecksuchprozess optimal zu unterstützen, hat man das System mit vier redundanten Alarmen für gleich drei verschiedene Sinne ausgestattet: Gehör, Tastsinn und Augen. Detektiert der XL3000flex ein Leck, dessen Größe die Grenzleckrate übersteigt, die für die Prüfung definiert wurde, triggert dies Audioalarme im Basisgerät und im Handgriff der Schnüffelspitze. Gleichzeitig beginnen LEDs in der Schnüffelspitze zu blinken, das Display im Handgriff wechselt die Farbe von Grün zu Rot, und der Handgriff selbst beginnt zu vibrieren. Für den Audioalarm sind sogar verschiedene Signaltöne einstellbar, um Verwechslungen mit benachbarten Schnüffellecksuchstationen zu vermeiden. Durch Feldbus-Schnittstellen lässt sich das neue Gerät in industrielle Applikationen, wie etwa eine statistische Prozesskontrolle, integrieren. Auch eine Anbindung an übergeordnete Qualitätssysteme wird so möglich. Nicht zuletzt gestatten es die Feldbus-Schnittstellen, mit dem XL3000flex eine automatisierte Schnüffellecksuche zu realisieren. Bei solch einem dynamischen Roboterschnüffeln bewegt ein Roboterarm die Schnüffelspitze über die zu prüfenden Teile. Auch für dieses Einsatzszenario ist die Inficon High Flow Technologie unverzichtbar. Denn die Schnüffelsonde braucht beim Roboterschnüffeln einen gewissen Sicherheitsabstand zur Oberfläche des Prüfteils, schon um etwaige Bauteiltoleranzen auszugleichen.

Motek (parallel zur Bondexpo): Halle 3, Stand 3321

Inficon GmbH, XL3000flex.
© ISGATEC GmbH 2018
» Datenschutz
» Impressum