Dossiers - Branchendossier Maschinen- und Anlagenbau

In diesem Dossier sammeln wir  interessante Konzepte, Projekte, Produkte und Dienstleistungen und bieten damit eine fokussierte Plattform für alle Konstrukteure, Einkäufer, Qualitätsmanager und Instandhalter, die sich vertieft mit dem Maschinen- und Anlagenbau auseinandersetzen wollen.

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News

12.09.2019

Auf der FILTECH 2019 zeigen Henkel und Sonderhoff ihre Produkte für die Filterherstellung erstmalig auf einem gemeinsamen Stand und damit Lösungen aus einer Hand.

Die Systemlösungen erfüllen die hohen Qualitätsanforderungen an Filtersysteme, die durch Hitze, Druck und Chemikalien häufig starken Belastungen ausgesetzt sind. Die individuellen Lösungen aus einer Hand decken die Wertschöpfungskette der Filterherstellung ab: Von der technischen Anwendungsberatung und Expertenschulung über die Metallbearbeitung, Industriereinigung und Oberflächenvorbehandlung bis hin zum Kleben und Dichten der Filter. Henkel und Sonderhoff bedienen ein großes Spektrum an Filteranwendungen. Es umfasst sowohl Filter zur Filtrierung von Wasser, Lebensmitteln und Getränken als auch Staubsauger-, Automobil-, Medizin-, Öl- und Gasfilter sowie Luftfilter für RLT-Anlagen. Hersteller von Flüssigkeitsfiltersystemen mit Hohlfasermembranen im Bereich der Wasser-, Lebensmittel- und Getränkewirtschaft stehen vor der Herausforderung, die Zuverlässigkeit und Effizienz ihrer Produkte kontinuierlich zu steigern. Darüber hinaus müssen angesichts der zunehmenden globalen Wasserknappheit der Wasserverbrauch und die Reinigungs- und Wartungskosten beim Reinigen von Filtrationssystemen so gering wie möglich gehalten werden. Für diese hohen Ansprüche hat sich der von Henkel entwickelte 2K-Epoxidharzklebstoff Loctite EA 9452 in der Praxis bewährt. Neben der Zulassung nach EU Food Approval 10 / 2011, EC No. 1935/2004, und der KTW- (Kunststoff-Trinkwasser)Leitlinie zeichnet sich der Klebstoff durch eine sehr gute Säure- und Alkalibeständigkeit für die Filtration feuchter Substrate bei ph2 bis ph12 aus. Dabei haftet er sehr gut auf den nassen Fasern der eingesetzten Filter im Produktionsprozess. Vor allem aber besitzt das Produkt eine hohe Temperaturstabilität von bis zu 85 °C. Sonderhoff präsentiert zur Messe vor allem die Vorteile des geschäumten Filterklebstoffs der Fermadur-Serie. Dieser Klebdichtstoff verklebt das gefaltete Filterpaket mit den Innenseiten des Filterrahmens. Der Auftrag des Klebdichtstoffs erfolgt vollautomatisch, konturgenau und prozesssicher mit der Dosierzelle SMART-M. Aufgrund der aufgeschäumten Zellstruktur und der dadurch geringeren Dichte erzielt das Produkt eine hohe Wirtschaftlichkeit in der Filterproduktion. Das geringere Gewicht ist ein wesentliches Kriterium für ein einfacheres Teilehandling. Die Klebstoffmenge pro Filter kann dank der geschäumten Zellstruktur bis zu 50% reduziert werden. Das spart Geld und Gewicht und die Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Filterverklebung werden auch weiterhin erfüllt. Für die Herstellung von Industriefiltern sind leistungsfähige Klebstoffe unverzichtbar. Sie werden für die Stabilisierung und Endverklebung von gefalteten Filtermedien eingesetzt. Dafür bietet Henkel den Lösungsmittel- und BHT-freien Schmelzklebstoff Technomelt AS 5115 auf Basis von Ethylvinylacetat an. Das Produkt ist gemäß VDI 6022 für den Einsatz in raumlufttechnischen Anlagen zugelassen und wird auch zum Verkleben von Reinraumfiltern verwendet. Technomelt AS 5115 ist bis 100 °C einsetzbar und überzeugt durch sehr gute Pilz- bzw. Bakterienresistenz gemäß ISO 846. Der Aufwand für Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten an den Filterelementen und Apparaten wird dadurch entsprechend verringert. Darüber hinaus ist der Schmelzklebstoff schnell schmelzend und schnell abbindend und zeigt nach dem Abkühlen einen geringen Schrumpf.

Filtech: Halle 11.2, Stand L1.

19.07.2019

Eine Weiterentwicklung seiner ACEO® 3D-Drucktechnologie mit Siliconkautschuk präsentiert WACKER auf der K 2019.

Die ACEO® Imagine Series K2-Drucker verfügen über eine neue Software, die eine noch präzisere und besonders maßgenaue Fertigung dreidimensionaler Objekte ermöglicht. Das Gerät kann außerdem bis zu vier verschiedene Silicon-Materialien gleichzeitig drucken. Dadurch lassen sich Objekte in Farbe und mit Siliconen unterschiedlicher Härte herstellen. Dadurch lassen sich ganz neue Designs realisieren. So ist es jetzt möglich, 3D-Objekte in verschiedenen Farben oder in unterschiedlichen Härtegraden auszudrucken. Von der neuen Technologie profitieren auch Objekte, die innen hohl sind und deshalb mit Stützmaterial gedruckt werden müssen. In solchen Fällen stehen bis zu drei verschiedene Material- bzw. Farbvarianten zur Auswahl.

Solche Mehrmaterialdrucke werden z.B. im Gesundheitswesen immer öfter eingesetzt. Mittels bildgebender Verfahren erfasste Tumore oder Gefäßerkrankungen können jetzt farblich hervorgehoben und in verschiedenen Härtegraden realitätsnah nachgebildet werden. Dadurch können sich Chirurgen gezielt auf die Operation vorbereiten und mögliche Komplikationen besser einschätzen.

Eine weitere Entwicklung ist die Auto-Control-Funktion. Das Gerät misst die bei jedem Druckgang aufgetragene Silicon-Schicht und vergleicht diese anschließend mit dem Soll-Wert des CAD-Modells. Stellt das Programm Abweichungen fest, werden diese beim nächsten Schichtauftrag automatisch korrigiert. Da für diesen Soll-Ist-Abgleich kein virtuelles Modell verwendet wird, sondern das tatsächliche Druckergebnis, ist diese Form der In-line-Kontrolle und -Korrektur einer Überprüfung mittels digitalem Zwilling deutlich überlegen. Die neue Druckergeneration produziert auf diese Weise sehr präzise und detailgetreue 3D-Drucke, die sich auch für anspruchsvolle industrielle Anwendungen eignen.

ACEO® hat außerdem die Mechanik und Steuersoftware des Druckprozesses weiterentwickelt und verbessert. Die Neuerungen erleichtern die Herstellung von Gitterstrukturen und anderen komplexen Designs. Auch die Produktion von Kleinserien ist jetzt problemlos möglich.

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